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Handball

Schwacher Auftritt in der Offensive: Albstadt verliert gegen die MTG Wangen

16.02.2020

Von Larissa Bühler

Schwacher Auftritt in der Offensive: Albstadt verliert gegen die MTG Wangen

© Moschkon

Nenad Gojsovic und sein Team kassierten eine Niederlage.

Die Enttäuschung bei der HSG Albstadt war groß. Gegen die MTG Wangen konnten die Schwarz-Roten nicht überzeugen und mussten sich dem Tabellensiebten der Württembergliga letztlich mit 27:32 geschlagen geben.

„Man kann gegen Wangen verlieren – aber nicht so“, stellt Co-Trainer Tobias Hilsenbeck klar. „Wir hätten am Samstag noch zwei Stunden spielen können, wir hätten einfach nicht gewonnen.“

Von Anfang an hatten die Albstädter Probleme im Anschluss, gerieten nach einem vergebenen Siebenmeter von Patrick Lebherz erstmals mit 1:2 in Rückstand.

MTG am Drücker

Zwar blieb es zunächst noch kurzzeitig ausgeglichen, nach einem Doppelpack von Frank Raible legten die Gäste sogar noch einmal vor (3:4/6.) – doch dann übernahm Wangen das Ruder.

Angeführt vom überzeugenden Aaron Mayer gelang der MTG beim 7:5 die erste Zwei-Tore-Führung der Partie (10. Minute), kurze Zeit später legte Wangen mit 12:8 vor. HSG-Coach Nenad Gojsovic nahm die Auszeit, die verpuffte jedoch.

Klarer Rückstand zur Pause

Bis zum 13:10 blieben die Schwarz-Roten zumindest noch dran (22.) – die Minuten vor der Pause gehörten dann aber ganz klar Wangen. Albstadt leistete sich zahlreiche Fehlwürfe, die MTG machte es deutlich besser und baute den Vorsprung auf 17:10 aus. Lukas Mayer verkürzte vor der Pause zwar noch einmal, dennoch war der Rückstand zum Seitenwechsel mit 11:17 schon recht deutlich.

Auch in der zweiten Hälfte lief offensiv bei den Albstädtern nicht viel zusammen. „Wir haben die Bälle einfach nicht untergebracht“, so Hilsenbeck. Näher als beim 19:15 durch Steffen Link, der am Samstagabend nach zehnmonatiger Verletzungspause sein Comeback gab, sollten die HSGler zunächst nicht mehr herankommen (35.).

HSG verkürzt

Stattdessen baute Wangen mit einem weiteren 3:0-Lauf den Vorsprung aus. Beim 27:20 war die MTG auf der Siegerstraße (48.).

Nun waren es jedoch die Albstädter, die mit drei Toren in Folge verkürzen konnten (27:23/50.). Und es wäre sogar noch mehr drin gewesen für die HSG, doch nun häuften sich wieder die Fehler im Abschluss. So wahrte Wangen seinen Vorteil und setzte sich letztlich auch durch.

„Wir haben keinen Zugriff bekommen“, ärgerte sich Hilsenbeck. „Diese zwei Gesichter haben wir schon öfter gezeigt. Aber diesmal lassen wir keine Ausreden gelten. Die Mannschaft muss jetzt liefern.“ Sonst ist die Qualifikation zur Württembergliga erheblich in Gefahr.

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