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Balingen

Schulsanierung in Balingen: Längenfeldhalle und Gymnasiumsbau werden flott gemacht

05.06.2019

Von Nicole Leukhardt

Schulsanierung in Balingen: Längenfeldhalle und Gymnasiumsbau werden flott gemacht

© Nicole Leukhardt

Der C-Bau des Balinger Gymnasiums wird bis 2022 umfassend saniert.

Auf dem Längenfeld hört die Sanierungswelle nicht auf: Die Sporthalle wird umfassend vom Staub vergangener Jahrzehnte befreit und auch der C-Bau des Gymnasiums wird das Stadtsäckel die kommenden Jahre belasten.

Die Längenfeldhalle ist in die Jahre gekommen. Die Stadtverwaltung spricht von Sanierungsnotwendigkeiten und hat noch im laufenden Jahr einiges vor, wie Hochbauamtsleiter Michael Theurer gestern Abend den Räten des Technischen Ausschusses erklärte.

Eine Frischwasserstation und sparsamere, neue Duschen sollen die Hygiene verbessern und den Warmwasserverbrauch optimieren. Auch die Branschutzeinrichtungen werden erneuert, die Fluchtwege vereinfacht. „Das sind Themen, an denen man immer wieder arbeiten muss“, so Theurer. Die Arbeiten sollen möglichst bald ausgeschrieben werden, damit sie noch in der zweiten Jahreshälfte umgesetzt werden können.

Elektroarbeiten werden 2020 umgesetzt

255000 Euro sind im laufenden Haushalt für die Bauarbeiten bereits reserviert, ebenso in dieser Summe inbegriffen: Die Planung und Ausschreibung der Elektroarbeiten. Dazu gehören neue LED-Leuchten, sowie der Austausch von Geräten mit dem Hang zur Überhitzung und die Ertüchtigung von Elektro- Unterverteilern. Umgesetzt werden diese Arbeiten allerdings erst 2020. „Dafür kommen nochmal 450 000 bis 500 000 Euro dazu, es ist eine große Halle“, gab Theurer zu bedenken.

Weit tiefer indes muss die Verwaltung für die ebenfalls anstehende Sanierung des C-Baus am Balinger Gymnasium in die Tasche greifen. Insgesamt werden die Bauarbeiten 4,8 Millionen Euro verschlingen. Ein Thema auch hier: der Brandschutz.

„Außerdem müssen die Decken statisch ertüchtigt und die Medientechnik auf den neuesten Stand gebracht werden“, führte Theurer aus. Immerhin rechne die Stadt mit einem Zuschuss in Höhe von rund 1,17 Millionen Euro. Der letzte Sanierungsabschnitt des Baus ist im Haushaltsjahr 2022 vorgesehen.

Beiden Baubeschlüssen gaben die Räte grünes Licht, am 25. Juni entscheidet der Gemeinderat darüber.

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