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Albstadt

Schlechtes Wetter trübt Eröffnung: Besucheransturm auf Naturbad Tailfingen blieb aus

12.06.2019

Von Horst Schweizer

Schlechtes Wetter trübt Eröffnung: Besucheransturm auf Naturbad Tailfingen blieb aus

© Horst Schweizer

Der erhoffte Besucheransturm auf das Naturbad Tailfingen blieb aus.

Das Wetter war nicht auf der Seite der Badefreudigen. Nur wenige kamen an Pfingstmontag nach Start in die Badesaison ins Tailfinger Naturbad.

Vergleichbar mit dem Film oder dem Lied „Still ruht der See“ präsentierte sich am Vormittag des Pfingstmontags das Tailfinger Naturbad. Eigentlich beste Voraussetzungen, auch nach dem werbenden Slogan der Stadt Albstadt „die Seele baumeln lassen, in Ruhe die einheimische Natur genießen, sportlich aktiv sein, viel Spaß haben im weichen, klaren Wassers eines Sees, zum Baden oder Schwimmen“. Doch das Wetter wollte nicht so recht mitspielen.

Frühschwimmer waren da

„Wir hatten nach der Eröffnung um sieben Uhr unsere Frühschwimmer da, danach kam bis jetzt niemand mehr, da auch die Wetterprognosen schlecht sind“, erzählte Bademeister Volker Fritz am Vormittag gegen zehn Uhr. Überraschend kam danach nicht der angekündigte Regen, sondern etwas Sonne mit wärmenden Strahlen. Was doch einige wenige Schwimmer ins Wasser lockte.

Zusammen mit Birgit Herzig – „ich freue mich auf die neue Badesaison“ – an der Kasse hatte Volker Fritz den ersten offiziellen Dienst. Für die Eröffnung müsse die Freigabe des Gesundheitsamtes Balingen vorliegen, welches die Kontrollen durchführt. Da das Wasser als Gefrierschutz über die Wintermonate im Becken bleibt, muss die Anlage vom Frühjahr an über sechs Wochen entsprechend angereichert werden, „dann kann die biologische Reinigungsstufe greifen“, so Volker Fritz.

Wasser: 19,3 Grad, Lufttemperatur: 12 Grad Celsius

Die Wassertemperatur bei der Eröffnung lag bei 19,3 Grad Celsius, die Luftwerte in der Frühe bei 12 Grad. Das Naturbad mit einem Gesamtinhalt von 3600 Kubikmeter Wasser, davon zwei Drittel als reinem Badebereich, präsentierte sich regelrecht einladend und sprichwörtlich frisch herausgeputzt.

„Wir hatten seit April durch Reparaturleistungen einiges zu tun“, erzählte Volker Fritz. So musste ein großer Felsquader am Sprungfelsen nach Frostschäden ersetzt werden, um von oben sicher in das 4,20 Meter tiefe Wasser springen zu können. Notwendig waren auch Abdichtungen an den Überlaufrinnen und sonstige Arbeiten.

Noch ohne Wasser ist bisher die Kindermulde, doch können sich die jüngsten Badegäste hinter der Holzschwimmleiste bei einer Wassertiefe zwischen siebzig und neunzig Zentimeter vergnügen.

Öffnungszeiten

Das Naturbad ist bis zum Beginn des neuen Schuljahres täglich zwischen 7 und 20 Uhr geöffnet.

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