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Handball

Schlechter Saisonstart: „Ein Sinnbild der schwierigen Vorbereitung“

30.09.2019

Von Daniel Drach

Schlechter Saisonstart: „Ein Sinnbild der schwierigen Vorbereitung“

© Moschkon

Marcel Endreß wurde im Sommer vom Co- zum Cheftrainer befördert.

Der TV Streichen ist nach einem Umbruch im Sommer mit drei Niederlagen in die Bezirksliga-Saison gestartet. Neu-Trainer Marcel Endreß sprach mit unserem Redaktionsmitglied Daniel Drach über die Gründe.

Herr Endreß, wie bewerten Sie den Auftakt?

Marcel Endreß: Der Auftakt ist ein Sinnbild der schwierigen Vorbereitung. Aufgrund der versetzten Urlaubsplanungen hatte ich zum Teil nur sechs, sieben Mann im Training. Da war es nicht möglich, das vorgenommene Offensiv- und Defensivkonzept so einzustudieren, wie es nötig gewesen wäre. Gegen Rottweil haben uns noch vier Stammkräfte gefehlt, daher ist das kein Maßstab. In Meßstetten haben wir uns dann zu viele Fehler erlaubt und sind in Konter gelaufen – auch aufgrund der Vorbereitung. Gegen Spaichingen hat die Einstellung gepasst. Das war ein Schritt nach vorne.

In den Schlussminuten ging es dabei heiß her . . .

Wir machen 50 Minuten lang kein schlechtes Spiel, machen es uns dann aber mit dummen Zeitstrafen wegen Meckerns selbst kaputt. Die Rote Karte war dagegen zweifelhaft, das sagten auch die Gegner. Wenn wir so weiter arbeiten werden wir allerdings bald wieder punkten.

Nun wartet Aixheim 2, dann Schömberg. Wie hoch ist der Druck?

Wir haben noch keinen Druck. Wir sind uns der Situation bewusst und müssen noch zusammenwachsen. Ich glaube aber, wenn wir gegen Aixheim wieder einen Schritt nach vorne machen, haben wir gute Chancen. Gegen Schömberg sind wir natürlich klarer Außenseiter, aber vielleicht liegt uns diese Rolle ja.

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