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Winterlingen

Platz für rund 30 Häuslebauer: Harthausen will größer werden

10.10.2019

Von Volker Schweizer

Platz für rund 30 Häuslebauer: Harthausen will größer werden

© Volker Schweizer

Ortsvorsteher Emil Oswald (links) und Bürgermeister Michael Maier ist es wichtig, dass Harthausen in den nächsten Jahren weiter wachsen kann. Hinter den bestehenden Häusern im Neubaugebiet Hägnau sollen weitere rund 30 Bauplätze entstehen.

Ganz oben auf der Prioritätenliste des Ortschaftsrates für den Haushalt 2020 steht die Erweiterung des Baugebietes „Hägnau“. Die Nachfrage ist ungebrochen groß.

Aktuell gibt es in Harthausen keinen gemeindeeigenen Baugrund mehr. Das soll sich nun aber bald ändern. Der Ortschaftsrat hat in seiner jüngsten Sitzung eine weitere wichtige Weiche gestellt. In der Finanzplanung für 2020 sollen 380.000 Euro für den Grunderwerb und die Erschließung des zweiten Bauabschnitts berücksichtigt werden, lautete der einstimmig gefasste Wunsch an den Gemeinderat. Kommt das Ja aus Winterlingen, stehen den bauwilligen Bürgern auf einer rund zwei Hektar großen Fläche knapp 30 Bauplätze mit jeweils 550 bis 850 Quadratmetern zur Verfügung. Im ersten Bauabschnitt sind alle 20 Plätze belegt.

Aufstellungsbeschluss ist schon gefasst

Der Gemeinderat hat schon im vergangenen Jahr die ersten Voraussetzungen geschaffen, damit Harthausen weiter wachsen kann. In der letzten Sitzung vor der Sommerpause wurde der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Erweiterung Hägnau“ gefasst.

Kanalbefahrung steht an

Wenn es um die Wünsche für den Haushalt geht, wird in den meisten Kommunen schnell der Ruf laut, marode Straßen zu richten. Auch in Harthausen gibt es an vielen Ecken Handlungsbedarf. Zum Beispiel in der Haupt- und Juhestraße, aber auch in der Raingasse. Der Ortschaftsrat hat sich mit seinen Forderungen aber zurückgehalten. Erst sollen die Ergebnisse der von Bürgermeister Michael Maier angekündigten Kanalbefahrung im Rahmen der sogenannten Eigenkontrollverordnung abgewartet werden.

Marode Feldwege

Wichtig ist die Harthausern aber die Sanierung des Feldweges vom Ortsausgang „Im Kai“ bis zur Höhe des Antoniuskreuzes. „Obwohl der Bauhof den Weg geflickt hat, bricht er jetzt total weg“, berichtete Ortsvorsteher Emil Oswald am Dienstagabend. Ein weiterer Feldweg macht den Ortschaftsräten ebenfalls Sorgen, und zwar der nach Benzingen in der Senke nach den Drei Kreuzen. Dieser Streckenabschnitt sollte ihrer Meinung nach ebenfalls grundlegend gerichtet werden.

Es geht um die Sicherheit der Kinder

Weil sie sich um die Sicherheit, vor allem um die der Kinder, Sorgen machen, möchten die Ortschaftsräte darüber hinaus, dass die Gemeinde die dafür notwendige Fläche am Ortsende in Richtung Neufra kauft, um auf der rechten Fahrbahnseite einen Gehweg bauen zu können. „Wir hätten dann einen lückenlosen Gehweg bis in Richtung Zimmerplatz“, so der Ortsvorsteher.

Risse in der 14-Nothelfer-Kapelle

Bürgermeister Michael Maier weist daraufhin, dass im nächsten Jahr rund eine dreiviertel Million Euro nach Harthausen fließen werden. Und in dieser Summe seien die Haushaltswünsche noch gar nicht berücksichtigt. Die Festhalle werde energetisch saniert und in der Grundschule der Medienentwicklungsplan umgesetzt. Außerdem müsse man in die 14-Nothelfer-Kapelle investieren. Wegen den Rissen an der Decke und den Wänden habe man einen Gutachter eingeschaltet. Das Gotteshaus befindet sich im Besitz der Gemeinde.

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