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Meßstetten

Pläne für das neue Industriegebiet in Meßstetten und die Verlegung der L 440 kommen voran

15.07.2020

von Pressemitteilung der IHK

Pläne für das neue Industriegebiet in Meßstetten und die Verlegung der L 440 kommen voran

© Privat

In diesem gelb eingezeichneten Bereich soll der interkommunale Gewerbe- und Industriepark Zollernalb entstehen.

Bürgermeister Frank Schroft zeigte sich beim erstmals online abgehaltenen IHK-vor-Ort-Treffen mit Unternehmern aus Meßstetten zuversichtlich.

„Wir wollen Unternehmen so schnell wie möglich Entwicklungsperspektiven auf dem Geißbühl geben“, sagte Schroft. Die Vorzeichen, dass sich das Areal der ehemaligen Zollernalb-Kaserne zu einem interkommunalen Industrie-und Gewerbegebiet erfolgreich entwickeln könne, würden gut stehen.

Gründung eines Zweckverbandes in der Planung

Für die 28 Hektar große Fläche wird die Gründung eines Zweckverbandes, dem die Städte Meßstetten, Albstadt und Balingen sowie die Heuberggemeinden Nusplingen und Obernheim angehören sollen, angestrebt. Der Meßstetter Gemeinderat entscheidet über den Beitritt in seiner nächsten Sitzung am Mittwoch, 29. Juli, die anderen Kommunen im September und Oktober. Sind die Beschlüsse gefasst, will der Zweckverband einen ersten Teilbereich von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) kaufen.

Motor für die wirtschaftliche Entwicklung

Der Regionalverband Neckar-Alb habe ihm versichert, dass das Areal im Rahmen der aktuellen Regionalplanänderung regionaler Gewerbe- und Industrieschwerpunkt werde, freut sich der Meßstetter Bürgermeister. Für den zeitlichen Ablauf bis zur ersten Ansiedlung von Unternehmen seien maßgeblich die bauplanungsrechtlichen Prozesse entscheidend. Er rechnet dafür mit mindestens einem Jahr. Dr. Steffen Ammann, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Gremiums Zollernalbkreis, zeigt sich überzeugt: „Die Fläche wird ein Motor für die wirtschaftliche Entwicklung im gesamten Kreis und darüber hinaus.“

Pläne für das neue Industriegebiet in Meßstetten und die Verlegung der L 440 kommen voran

© Volker Schweizer

Damit sich die Firmen Interstuhl und Mattes und Ammann vergrößern können, soll die Landesstraße 440 verlegt werden.

Fortschritte vermeldete Frank Schroft beim IHK-vor-Ort-Treffen auch bei der Verlegung der Landesstraße 440 in Tieringen. Die Maßnahme solle den Unternehmen Interstuhl und Mattes und Ammann Entwicklungsperspektiven am Standort Tieringen eröffnen und der Stadt Meßstetten ein weiteres Gewerbegebiet bescheren. Der nötige Bebauungsplan sei mittlerweile rechtskräftig. In einem weiteren Schritt wollen die beteiligten Unternehmen und die Stadt Meßstetten eine Projektgesellschaft gründen. „Die Abstimmungsgespräche hierzu laufen auf Hochtouren. Allerdings sind in diesem hochkomplexen Vertragskonstrukt noch umfangreiche rechtliche Fragestellungen zu klären“, so Schroft. Er sei jedoch zuversichtlich, dass die Projektgesellschaft noch in diesem Jahr gegründet werden könne, zumal man mit dem früheren Baubürgermeister der Stadt Albstadt, Rainer Mänder, einen Experten bei der Umsetzung von Großprojekten habe.

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