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Photovoltaik: Sonnige Aussichten für saubere Energie

05.07.2019

von djd

Photovoltaik: Sonnige Aussichten für saubere Energie

© djd/E.ON/anweber - Fotolia

Die Sonne liefert saubere Energie frei Haus: Investitionen in Photovoltaiksysteme lohnen sich für private Verbraucher.

Wer eine PV-Anlage installieren möchte, kann von Zuschüssen profitieren.

Die Sonne liefert saubere Energie frei Haus – und schafft damit die Möglichkeit, einen großen Teil des Strombedarfs im eigenen Haushalt selbst zu decken.

Die Investition in Photovoltaiksysteme (PV) lohnt sich für private Verbraucher gleich in mehrfacher Hinsicht.

Förderungen und Steuervorteile

Neben geringeren Energieausgaben und dem umweltfreundlichen Strom profitieren sie zusätzlich von verschiedenen Fördertöpfen und Steuervorteilen – bis hin zur garantierten Einspeisevergütung für den Teil der Solarenergie, die nicht selbst genutzt, sondern ins öffentliche Netz übertragen wird.

Geregelt ist dies im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Sowohl für Neubauten als auch zur Nachrüstung im Altbau gibt es geeignete Systeme, um Solarstrom auf effektive Weise zu nutzen.

Beratung ist das A und O

Hausbesitzer, die entsprechende Investitionen planen, sollten sich zunächst gründlich beraten lassen. „Es gibt viele Faktoren zu bedenken“, erläutert PV-Experte Frank Danielzik. „Wie groß ist die nutzbare Dachfläche und wie ist deren Ausrichtung? Ist ein Elektroauto vorhanden oder wird in den nächsten Jahren eines angeschafft? Soll ein Solarspeicher angeschlossen werden, um den selbst gewonnenen Ökostrom später zu nutzen?

Und nicht zuletzt: Welche Förderung gibt es für meine Investition – und gibt es steuerliche Vorteile?“ Nicht nur die Anschaffung sei absetzbar, auch Wartungskosten und Kreditzinsen könnten häufig als Betriebsausgaben berücksichtigt werden. Um kein bares Geld zu verschenken, sollte man unbedingt vor der Montage der PV-Anlage auch mögliche Förderanträge stellen.

Verschiedene Förderprogramme

Für Solaranlagen hat etwa die staatliche KfW-Bank verschiedene zinsgünstige Programme aufgelegt. Das KfW-Programm 270 etwa eignet sich für PV-Anlagen auf Dächern oder an Fassaden vorhandener Gebäude. Der KfW-Kredit 153 ist für energieeffiziente Neubauten oder Sanierungen ausgelegt. Die Förderung für Photovoltaik beträgt dabei bis zu 3000 Euro. Bis zu 15.000 Euro werden zudem als Tilgungszuschuss gewährt.

Empfehlenswert kann auch sein, nicht nur in Solarmodule auf dem Dach, sondern auch in einen Solarspeicher zu investieren. Auf diese Weise lässt sich der selbst gewonnene Strom auch am Abend noch nutzen, wenn die Sonne schon lange untergegangen ist.

Dieser und weitere Artikel mit Tipps rund ums Energiesparen, Nachhaltigkeit und Ökologie sind in der Sonderbeilage ZAK grün am 4. Juli erschienen. Hier geht‘s zum Download.

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