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Albstadt

Ortschaftsrat hat gewählt: Thomas Bolkart bleibt Ortsvorsteher von Margrethausen

07.07.2019

von Hans Raab

Ortschaftsrat hat gewählt: Thomas Bolkart bleibt Ortsvorsteher von Margrethausen

© Hans Raab

Ausgeschiedene, verbleibende und neue Ortschaftsratsmitglieder: Der neue Margrethausener Ortschaftsrat hat sich konstituiert.

Thomas Bolkart bleibt auch in den kommenden fünf Jahren Ortsvorsteher von Margrethausen, er wurde ebenso wie seine Stellvertreter Ingrid Wildmann und Dr. Walter Spengler einstimmig im Amt bestätigt.

Auf Einladung der Stiftung Kloster Margrethausen fand die letzte Sitzung des alten und die erste Sitzung des neuen Ortschaftsrates im Raum Eckwinkel des weltlichen Klosterteils statt.

Grund genug für Dr.Lennart Spengler, zu Beginn das Kloster selbst, die Stiftung und den Förderverein kurz vorzustellen und dafür zu werben, dass auch die neuen Ratsmitglieder der Einrichtung Kloster Margrethausen wohlwollend gegenüberstehen.

OB Kozelmann dankte dem bisherigen Gremium

Oberbürgermeister Klaus Konzelmann dankte dem bisherigen Ortschaftsrat für sein Wirken und große Einsatz für Margrethausen und letztlich auch für die Gesamtstadt. Er verabschiedete die ausscheidenden Räte mit den besten persönlichen Wünschen und fügte hinzu: „Mögen Sie sich mit Freuden an die Tätigkeit zum Wohle der Gemeinde erinnern.“

Einige Räte scheiden aus dem Ortschaftsrat aus

Nach fünf Jahren Ratszugehörigkeit wurden Cornelia Schmid-Lorch, das Organisationstalent, und Hans-Werner Kahl, der unermüdliche Handwerker mit dem Gespür für unausgesprochenen Probleme, mit einer Urkunde und der Albstadtmedaille bedacht, gleiches erhielt Jochen Deufel, der Ideengeber, für seine 10-jährige Mitarbeit.

Dank an den früheren Ortsvorsteher Peter Katona

20 Jahre lang wirkte Peter Katona als Ortschaftsrat und später als Ortsvorsteher für seine Gemeinde. Er habe in beiden Funktionen seine Arbeit sehr gut gemacht, er nahm aus den Händen Konzelmanns das Verdienstabzeichen des Städtetags Baden-Württemberg in Silber samt Ehrenurkunde entgegen.

Karl-Heinz Flad war 35 Jahre lang mit dabei

Am längsten hatte der Fachmann für Straßenwesen Karl-Heinz Flad dem Rat angehört. In 35 Amtsjahren hat er in Margrethausen vieles mitentschieden, einige Ortsvorsteher kommen und gehen sehen. Ihm gebührte der Dank des Oberbürgermeister und aller Anwesenden. Urkunde und Albstadtmedaille konnte er mit Freuden als äußeres Zeichen der Wertschätzung mit nach Hause nehmen. Thomas Bolkart überreichte von der Ortsverwaltung Präsente, für die Langgedienten einen Gutschein.

Rückblick des Ortsvorstehers

Vor der Wahl des Ortsvorstehers und der Ablegung des Gelöbnisses der neuen Ratsmitglieder ließ Bolkart das Wirken des Ortschaftsrates während der vergangenen zwei Jahre - im Mai 2017 hatte er Peter Katona beerbt - Revue passieren und zeigte sich zufrieden, dass sich Margrethausen auf einem guten Weg befinde ein produktives Miteinander weiter zu verfolgen.

Erfreut resümierte er, dass durch einen Tausch endlich Parkplätze beim Kloster entstehen konnten und dass einige in die Jahre gekommenen Immobilien abgerissen wurden. Mit Stolz erinnerte er an die Spielplatzeinweihung in der Gregor-Götz-Straße. Den inzwischen etablierten Bürgerstammtisch bezeichnete Bolkart als wichtiges Bindeglied zwischen Ortschaftsrat und Bevölkerung.

OB leitet die Wahl des Ortsvorstehers

OB Konzelmann führte die Wahl des Ortsvorstehers und seiner Vertretung durch. Wenig verwunderlich, dass das bisherige Trio unter Führung von Thomas Bolkart als Ortsvorsteher im Amt bestätigt wurde. Ihm zur Seite stehen wie bisher Ingrid Wildmann und Dr. Walter Spengler. Diese wurden ebenso wie die anderen Räte mit Handschlag unter Hinweis der Gemeindeordnung zur Verschwiegenheit und Geheimhaltung verpflichtet.

Frauenanteil verdoppelt sich

Erfreulicherweise konnte der Frauenanteil von bisher zwei auf vier erhöht werden. Mit Gesine Herre, Claudia Heinemann, Heidi Thiel, Markus Deufel und Eberhard Götz sind engagierte Frauen und Männer in den Ortschaftsrat eingezogen, die mit den alten Hasen Thomas Bolkart, Frank Löffler, Günther Schurer, Thomas Flad, Dr.Walter Spengler und Ingrid Wildmann die kommenden fünf Jahre mitgestalten wollen. Heidi Thiel und Günther Schurer konnten nicht anwesend sein

Konzelmann dankte allen für ihre Bereitschaft zur Kandidatur, besonders aber auch denen, die den Sprung in das Gremium nicht geschafft hätten, dies sei Demokratie und Markenzeichen einer solchen sei die Möglichkeit unter mehreren auswählen zu können.

Bolkart wünscht sich gute Zusammenarbeit

In seinem Schlusswort schloss sich Thomas Bolkart diesen Worten an und wünschte sich eine gute Zusammenarbeit mit durchaus kontroversen Diskussionen, doch es müsse auch dann immer möglich sein, miteinander anschließend wieder ein Bier trinken zu können.

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