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Volleyball

Niederlage gegen Ludwigsburg: Burladingens Abstieg rückt bedrohlich nahe

11.02.2020

Von Matthias Zahner

Niederlage gegen Ludwigsburg: Burladingens Abstieg rückt bedrohlich nahe

© Herl

Gegen den MTV Ludwigsburg setzte es für die Burladingerinnen eine verdiente 0:3-Schlappe

Nach der 0:3 (18:25, 20:25, 17:25)-Heimniederlage gegen MTV Ludwigsburg stehen beim TSV Burladingen die Zeichen auf Abstieg. Sechs Zähler beträgt nun der Rückstand auf den momentanen Nichtabstiegsplatz.

Den nimmt nach wie vor die TSG Backnang ein. Das Team aus dem Murrtal verbuchte am Wochenende bei der 2:3-Schlappe gegen den DJK Schwäbisch Gmünd immerhin einen Punkt und steht somit bei 14 Zählern. Burladingen hat acht Punkte auf dem Konto und müsste Stand jetzt den Gang in die Oberliga antreten.

Noch drei Saisonspiele

In den drei verbleibenden Spielen – gegen Mannheim, beim unangefochtenen Tabellenführer USC Konstanz und daheim gegen Schwäbisch Gmünd – müssen also mindestens sieben Punkte her, um auch nächstes Jahr in der Regionalliga vertreten zu sein. Würde allerdings der SSV Ulm aus der 3. Liga Süd runterkommen, wäre der Burladinger Abstieg bereits beschlossene Sache. Doch noch stehen die „Spatzen“ über dem Strich. So bleibt dem TSV noch eine Resthoffnung auf den Klassenverbleib.

Ausgeglichene Startphase

Gegen Ludwigsburg, das in den drei Partien zuvor die Maximalausbeute von neun Punkten verbucht hatte, verlief der Start in die Begegnung recht ausgeglichen. Mit zunehmender Dauer legten die Gäste ihre anfängliche Zögerlichkeit ab und erarbeiteten sich einen Vorsprung. Die Burladingerinnen schlugen risikoreich auf, machten also das, was sie sich vorgenommen hatten. Doch viele der Angaben landeten im Netz.

Starke MTV-Angriffe durch die Mitte

Anders der MTV, der mit druckvollen Aufschlägen die TSV-Annahme immer wieder in Schwierigkeiten brachte. Die ungenauen Zuspiele führten wiederum zu einfachen Punkten für die Ludwigsburgerinnen. „Viele leichte Fehler haben es uns schwer gemacht, den Gegnerinnen Kontra zu geben“, sagt Abteilungsleiterin Nadja Kretsch-mann. Allerdings profitierte der MTV nicht nur von Unzulänglichkeiten der Fehlastädterinnen; die Gäste fuhren auch starke

Angriffe durch die Mitte. „Die hatten wir nicht im Griff“, moniert Kretschmann. Somit ging der erste Durchgang mit 25:18 an Ludwigsburg.

Burladingen kämpft sich zurück

Auch nach dem Seitenwechsel hielt der MTV den Aufschlagdruck hoch und punktete immer wieder über die Mitte. Schnell setzte sich der Tabellensechste auf 10:4 ab. Burladingen kämpfte sich nun aber besser in die Partie, bekam die Angaben allmählich unter Kontrolle, fand auch bessere Lösungen und verkürzte auf 10:14. Mehr war allerdings nicht drin. Dafür präsentierten sich die Kontrahentinnen einfach viel zu konstant. Näher als auf vier Punkte kam der TSV nicht heran und gab letztlich Satz zwei mit 20:25 ab.

Die Moral stimmt

Dass die Moral bei den Burladingerinnen bis auf wenige Ausnahmen immer stimmt, bewiesen sie im dritten Abschnitt. Bis zum 14:16 hielten sie Schritt. „Doch dann hatte die generische Diagonalangreiferin eine Aufschlagsserie“, berichtet Kretschmann. Dadurch baute der MTV seinen Vorsprung zum 22:15 aus. So ging der dritte Satz mit 25:17 an die Gäste.

Drei Wochen Pause

Für Burladingen geht es nach einer dreiwöchigen Pause am 1. März mit einem Heimspiel gegen die VSG Mannheim weiter.

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