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Dotternhausen

Neue Seilbahn auf den Plettenberg: Regierungspräsidium berät die Einwände in Dotternhausen

13.06.2019

von Pressemitteilung

Neue Seilbahn auf den Plettenberg: Regierungspräsidium berät die Einwände in Dotternhausen

© Daniel Seeburger

Holcim will eine neue Seilbahn auf den Plettenberg bauen.

Holcim möchte eine neue Seilbahn auf den Plettenberg bauen. Das Projekt ist nicht unumstritten. Jetzt findet das Erörterungsverfahren des Tübinger Regierungspräsidiums im Dotternhausener Rathaus statt.

Auf Antrag der Firma Holcim (Süddeutschland) führt das Regierungspräsidium Tübingen für den Umbau der 2,3 Kilometer langen Seilschwebebahn zwischen dem Zementwerk Dotternhausen und dem Steinbruch auf dem Plettenberg ein Planfeststellungsverfahren durch.

Einwände konnten geltend gemacht werden

Im März 2019 wurde das Anhörungsverfahren eingeleitet. Bis einschließlich Mittwoch, 17. April lagen die Planunterlagen in der Gemeinde Dotternhausen zur Einsicht aus. Bis zum 2. Mai konnten Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden.

Am Dienstag, 25. Juni, ab 10 Uhr werden die rechtzeitig erhobenen Einwendungen und die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange erörtert. Die Veranstaltung findet im Sitzungssaal des Rathauses Dotternhausen statt.

Natur- und Landschaftsschutz wird erörtert

Die Erörterung beginnt mit der Vorstellung des bisherigen Verfahrens und des Antrags von Holcim. Es folgt die Erörterung der öffentlichen Belange, insbesondere des Natur- und Landschaftsschutzes. Im Anschluss daran werden die Auswirkungen der Planung auf den Menschen, insbesondere durch Schallimmissionen sowie Grundstücksbetroffenheiten erörtert.

Öffentlichkeit kann zugelassen werden – wenn es die Betroffenen erlauben

Der Erörterungstermin ist grundsätzlich nichtöffentlich. Die Öffentlichkeit kann zugelassen werden, bei der Erörterung privater Belange jedoch nur mit dem Einverständnis der jeweiligen Betroffenen.

Neue Fundamente, drei neue Masten

Der Umbau der Seilschwebebahn besteht im Wesentlichen aus dem Austausch der bestehenden Masten und den Seilen. An zwei bestehenden Masten müssen neue Fundamente errichtet werden, drei neue Masten kommen hinzu.

Nach dem Umbau gibt es zukünftig 16 Stützen, davon 14 Stützenbauwerke auf der Strecke, eine Stütze auf der Stahlkonstruktion der Talstation und eine Stütze im Bereich der Bergstation. Die Lage der Talstation und der Bergstation sowie die Seilbahntrasse bleiben unverändert. Tal- und Bergstationsgebäude bleiben bestehen und werden im Rahmen des Umbaus an die neue Anlage angepasst.

Spezialhubschrauber im Einsatz

Die Umbaumaßnahme der Seilschwebebahn soll im September und Oktober 2020 durchgeführt werden. Dazu ist der Einsatz eines Spezialhubschraubers geplant, der die Masten aus der Luft montiert.

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