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Balingen

Naturschutzprojekt der Geislinger Albvereinsortsgruppe wird von Edeka Südwest unterstützt

31.07.2019

von Jasmin Alber / Pressemitteilung

Naturschutzprojekt der Geislinger Albvereinsortsgruppe wird von Edeka Südwest unterstützt

© Jasmin Alber

Kaufmann Klaus Koch (links), Michaela Meyer von Edeka Südwest und Walter Bühler von der Stiftung "NatureLife International" (Zweite und Fünfter von links) überreichten der Geislinger Abordnung die Urkunde und einen symbolischen Spendenscheck.

Seit fast zehn Jahren kümmert sich die Geislinger Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins um das Gelände Sommerhalde und legte dort unter anderem vier Feuchtbiotope an. Der Einsatz der Mitglieder wurde nun von der Edeka Südwest und der Stiftung „NatureLife International“ gewürdigt.

„Nur in einer ökologisch intakten Kulturlandschaft können qualitativ hochwertige Lebensmittel produziert werden. Ihr Erhalt ist uns deshalb ein besonderes Anliegen“, erläuterte Michaela Meyer, Geschäftsbereichsleiterin Nachhaltigkeit bei Edeka Südwest, das Engagement des Lebensmittelhändlers.

Unter dem Motto „Unsere Heimat und Natur“ hat Edeka Südwest 2014 gemeinsam mit der Stiftung „NatureLife International“ einen jährlichen Wettbewerb für herausragende Naturschutzprojekte ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Aktion durch einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf von Kräutertöpfen der Edeka-Regionalmarke „Unsere Heimat“ – die passenderweise als Kulisse der Spendenübergabe dienten.

Lob und Dank für die Geislinger Albvereinsortsgruppe

Klaus Koch, Geschäftsführer der Koch-Märkte in Bisingen, Rosenfeld und Meßstetten und zugleich Pate des Projekts, hob hervor: Das Engagement der Edeka Südwest für den Umweltschutz sei besonders lobenswert – ebenso wie das Naturschutzprojekt der Albvereinsortsgruppe Geislingen.

Walter Bühler, Vertreter der Stiftung, zollte den Albvereinsmitgliedern ebenfalls Respekt und sprach Lob für ihre Arbeit an der Sommerhalde aus: „In Zeiten des Insektensterbens ist dies ein wichtiger Beitrag zur Schaffung von Überlebensinseln für gefährdete Arten.“

Dem Dank schloss sich auch Stadtrat Robert Schmid in Vertretung des Bürgermeisters Oliver Schmid an. „Geislingen war schon immer eine Stadt der Vereine und Kameradschaft“, sagte er. Und die rührige Albvereinsortsgruppe trage einen wesentlichen Teil zum regen Vereinsleben der Sonnenstadt bei.

All dieses Engagement wurde nun mit einer finanziellen Unterstützung in Höhe von 3000 Euro gewürdigt. Die Freude stand deshalb allen Beteiligten am Mittwochmittag ins Gesicht geschrieben. Eine Abordnung der Geislinger Albvereinsgruppe nahm eine Urkunde und den symbolischen Spendenscheck im Edeka-Koch-Markt in Rosenfeld in Empfang.

Zufluchtsorte für gefährdete Tiere geschaffen

Reiner Klaiber, Naturschutzwart der Ortsgruppe Geislingen, bedankte sich für die Unterstützung. Er stellte das Albvereins-Projekt an der Sommerhalde vor.

Seit 2010 wird dort das Gelände, das seit den 1970er-Jahren brachlag, von Albvereinsmitgliedern gepflegt – immer in enger Abstimmung mit der Stadt, wie Klaiber betonte. In mehr als 1700 Arbeitsstunden wurden bereits über 11.000 Quadratmeter Fläche freigelegt. Diese ist umgeben von Sträuchern, die Vögeln wie dem Neuntöter Unterschlupf bieten. Darüber hinaus wurden Nistkästen angebracht und insgesamt vier Feuchtbiotope angelegt – eines davon gemeinsam mit der Jugendgruppe. Diese ganzen Arbeiten kommen vielen Pflanzen- und Tierarten von der roten Liste zugute. Auf dem Areal haben nun auch Wiesenpflanzen Einzug gehalten, die Insekten wie dem kleinen Schlehen-Zipfelfalter einen Lebensraum geben.

Besonderes Engagement des Ehepaars Klaiber gewürdigt

Einen besonderen Dank sprach Wolfgang Müller, Vertrauensmann der Ortsgruppe, Reiner Klaiber und dessen Frau Karina aus. Beide engagieren sich vielfältig im Verein und schafften es immer wieder, andere Mitglieder zu motivieren.

Klaus Koch, der selbst unter anderem im Fischereiverein Schömberg-Balingen aktiv ist, bot im Zuge der Spendenübergabe gleich noch Unterstützung für Jugendprojekte der Geislinger Albvereinler an. Denn für ihn sei die Förderung des Nachwuchses in Vereinen eine besondere Herzensangelegenheit. „Das ist für mich mehr als Marketing“, betonte der Kaufmann.

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