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Handball

Nächster Brocken für die „Füchse“: Reise zum Drittliga-Absteiger

06.02.2020

Von Daniel Drach

Nächster Brocken für die „Füchse“: Reise zum Drittliga-Absteiger

© Moschkon

Fabian Mayer & Co. wollen den Drittliga-Absteiger Baden-Baden ärgern.

Nach der Pleite in Weinsberg steht für den TV Weilstetten erneut ein schwerer Gang an: zum Tabellenvierten Baden-Baden.

Die Aufgaben werden nicht leichter für die Handballer des TV Weilstetten. Am Samstagabend (20 Uhr) gastieren die „Füchse“ beim ambitionierten Drittliga-Absteiger TV Sandweier Baden-Baden.

Bewegte Historie

Ähnlich wie die Weilstetter blickt auch der Gegner auf eine interessante Historie zurück. So ging der TVS Baden-Baden bis zur Saison 2017/18 als TV Sandweier an den Start – feierte viele Erfolge. Der größte folgte dann aber im Jahr nach der Umbenennung. Erstmals in der Vereinsgeschichte stiegen die Badener in die 3. Liga auf.

Nach nur einem Jahr kehrte der TVS zwar wieder zurück in die Baden-Württemberg Oberliga, strebt nun aber durchaus wieder nach oben. So übernahm im Sommer der ehemalige HBW-Akteur Sandro Catak das Kommando am Rande des Schwarzwalds.

Catak verlängert

Mit dem einstigen Regisseur an der Seitenlinie startete der Absteiger stark in die neue Saison, blieb bis zum 27:25 gegen Weilstetten am fünften Spieltag ungeschlagen. Zwar setzte es danach einige – wenn auch knappe – Niederlagen, dennoch verlängerten die TVS-Verantwortlichen vergangene Woche den Vertrag mit Catak, der nun auch für die kommende Saison Gültigkeit besitzt.

Vor der Verlängerung hatten die Badener fünfmal in Serie gewonnen, direkt im Anschluss setzte es dann aber einen herben Dämpfer. Bei der SG Köndringen/Teningen musste sich der TVS knapp mit 27:28 beugen.

Klare Rollenverteilung

Mit 27:11 Punkten bekleidet die Catak-Truppe nun Rang vier im BWOL-Klassement, darf sich aber weiterhin Hoffnungen auf einen erneuten Aufstieg machen. Dazu ist ein Sieg gegen die „Füchse“ vor heimischer Kulisse allerdings Pflicht. Diese befinden sich im Abstiegskampf.

Durch die 25:34-Niederlage in Weinsberg vor Wochenfrist fiel der TVW auf Tabellenplatz zwölf zurück, hat 14:24 Zähler auf dem Konto. Nun steht dem Team um das Trainer-Duo Sascha Ilitsch und René Wismar erneut ein harter Brocken ins Haus.

„Das nötige Quäntchen Glück erarbeiten“

Immerhin personell sieht es bei den Weilstettern wieder besser aus. Zwar fallen die Langzeitverletzten Benjamin Kipp und Daniel Weckenmann weiter aus, dagegen werden Micha Kübler, Zappa Single und Felix Saueressig im Vergleich zur Vorwoche wieder zur Verfügung stehen.

Dennoch sieht Wismar sein Team als klaren Außenseiter: „Wir treffen auf einen sehr guten Gegner, einen Drittliga-Absteiger, der sich gefangen hat. Allerdings haben wir im Hinspiel lange mitgehalten. So nehmen wir uns wieder vor, sie so lange wie möglich zu ärgern und das nötige Quäntchen Glück zu erarbeiten.“

Dazu müssen die „Füchse“ eine nahezu perfekte Partie hinlegen. „Sie spielen ebenfalls eine 3:2:1-Abwehr“, weiß der TVW-Coach, was den Gegner auszeichnet, „da sind sie sehr zweikampfstark. Außerdem haben sie gute Halbschützen. Die gilt es, in den Griff zu bekommen.“

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