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Radsport

Mountainbiker messen sich in Albstadt: Weltcup-Favoriten in toller Frühform

01.05.2019

von Erhard Goller

Mountainbiker messen sich in Albstadt: Weltcup-Favoriten in toller Frühform

© Moschkon

Nino Schurter gewann 2018 in Albstadt und will auch dieses Jahr überzeugen.

Im Hinblick auf die WM 2020 sind die Augen der Cross-Country-Welt auf die Rennen in der Sportstadt auf der Schwäbischen Alb gerichtet

In zwei Wochen geht der UCI Mountainbike-Weltcup zum siebten Mal in Albstadt über die Bühne. Ein E-MTB-Rennen ist am Samstag neu im Programm. En gros bleibt der Ablauf im Bullentäle allerdings unverändert.

Weltstars in Heubach

Währenddessen sind die Kräfteverhältnisse noch reichlich verschwommen. Viele Wege führen nach Rom, respektive Albstadt. Nach dem ersten Mai-Wochenende könnte man ein wenig klarer sehen, denn in Heubach am Ostalb-Rand treffen beim HC (Hors Class, Anm. d. Red.) dotierten Klassiker BiketheRock einige Weltklasse-Pedaleure aufeinander. Und vor allem auch alle Deutschen, die sich zwei Wochen später in Albstadt von ihrer besten Seite präsentieren wollen.

Ambitionierte BDR-Biker

Die deutsche Meisterin Elisabeth Brandau, im Vorjahr in Albstadt großartige Fünfte, Vize-Meisterin Adelheid Morath, 2018 beim Heim-Weltcup mit einem Schlüsselbeinbruch ausgeschieden und natürlich auch Lokalmatadorin Ronja Eibl aus Grosselfingen, treffen unter anderem auf Jolanda Neff, Schweizer Weltranglistenerste und Albstadt-Siegerin des vergangenen Jahres.

Die Grundrisse der körperlichen Verfassung, mit der die Fahrerinnen die Naturbühne im Bullentäle betreten werden, dürften da schon sichtbar sein.

Das gilt auch für die Herren. Der Kirchheimer Manuel Fumic wird in Heubach Rückschlüsse erhalten, wie gut er eine Krankheit nach dem südafrikanischen Etappenrennen Cape Epic kompensiert hat. Dort hat er immerhin mit seinem brasilianischen Teamgenossen Henrique Avancini als Zweiter hinter dem Schweizer Duo Schurter/Forster seine bisher beste Performance hingelegt.

Kurzdistanz zum Auftakt

In Albstadt geht es zunächst am 17. Mai über die kurze Distanz: mit dem Short Track, welcher 2018 im Bullentäle seine Weltcup-Premiere feierte. Mathieu van der Poel war bei den Herren der erste Gewinner dieses 25-minütigen Wettbewerbs. Und er ist der Mann, der in diesem Frühjahr bisher die Schlagzeilen bestimmt hat. Zwar auf der Straße, doch niemand zweifelt daran, dass er das auch auf dem Mountainbike umsetzen kann. Das Multi-Talent dominierte den Klassiker Amstel Gold Race auf eine Art und Weise, die Experten geradezu zum Ausrasten brachte. Van der Poel gewann im Vorjahr drei Short-Track-Rennen, auf einen Cross-Country-Sieg wartet er noch.

Schurter freut sich auf Albstadt

In Albstadt könnte es am 19. Mai durchaus so weit sein. Obschon auf der Straße eine großartige Karriere wartet, will van der Poel bis 2020 auf jeden Fall den MTB-Weltcup bestreiten. „Auf dem Mountainbike habe ich so viel Spaß, deshalb ist es für mich die logische Wahl“, hat er das mal auf den Punkt gebracht.

Allein ihn im Duell mit Nino Schurter zu sehen, kann genug Grund sein, nach Albstadt zu pilgern. Der Schweizer hat seine beiden ersten Cross-Country-Rennen nicht gewinnen können. Allerdings beide im Matsch und das liegt dem 32-Jährigen nicht. „Die Form ist gut und ich freue mich, wenn es in Albstadt endlich losgeht“, sagt Schurter.

Damen in Topform

Auch bei den Damen hat eine bei Straßenrennen tolle Form nachgewiesen. Die Dänin Annika Langvad wurde bei Flêche Wallone Dritte und dürfte gegen Jolanda Neff aus der Schweiz ebenfalls bereit sein für eine große Show.

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