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Eishockey

Mit Revanchegelüsten: Die Eisbären fordern die Mad Dogs

06.12.2019

Von Daniel Drach

Mit Revanchegelüsten: Die Eisbären fordern die Mad Dogs

© Moschkon

Das vorletzte Heimspiel des Jahres steht am Samstagabend für die Balinger Eisbären an. Gegen die Mad Dogs aus Mannhein benötigen die Eyachstädter dringend einen Sieg, um sich im Tabellenkeller etwas freizuschwimmen.

Die Balinger Kufencracks sinnen am Samstag (19.45 Uhr) eine Revanche gegen Mannheim an. Im ersten Saisonspiel unterlag man den Mad Dogs mit 3:5.

Am Samstagabend gastiert die Regionalliga-Reserve der EKU Mannheim in Balingen. Die Eisbären sind mit sechs Zählern Sechster des Landesliga-Tableaus, der Kontrahent ist punktgleich Siebter der Rangliste.

Schwacher Saisonstart der Balinger

So kommt es zum Duell zweier Nachbarn im Tabellenkeller. Es ist also für beide Teams eine richtungsweisende Partie. Insbesondere die Balinger Kufencracks waren doch mit anderen Ansprüchen in die Spielzeit gestartet, hinken den Ambitionen derzeit hinterher. Erst zwei Siege konnte das Team um Spielertrainer Rafael Popek bislang in sieben Spielen einfahren.

In der Vorwoche gab es beim Spitzenteam aus Schwenningen eine klare 2:7-Pleite, doch das Ergebnis entspricht nur bedingt dem Spielverlauf. Denn zehn Minuten vor dem Ende war die Eisbären beim 2:3 noch in Schlagdistanz und drauf und dran, einen Auswärtscoup zu landen. Doch dann wurde es noch deutlich.

Eisbären büßen einen Platz ein

Bei einem Sieg hätten die Eyachstädter wieder den Anschluss an die obere Tabellenhälfte herstellen können, so ging es jedoch einen Rang runter im Tableau. Die Eisbären mussten Platz fünf räumen, der Liga-Neuling EC Eppelheim 1b zog dank eines 6:2-Erfolgs gegen die Stuttgarter Rebels an der Popek-Truppe vorbei.

Der nächste Gegner aus Mannheim kassierte dagegen eine herbe 2:10-Pleite gegen den Primus aus Pforzheim und blieb damit wie die Balinger bei sechs Zählern stehen. Allerdings haben die Mad Dogs auch bereits zwei Spiele mehr bestritten als die Eisbären.

Erstes Duell ging an die Mad Dogs

Einer der zwei Saisonsiege gelang dem Regionalliga-Unterbau aus Mannheim eben gegen die Popek-Truppe. Am ersten Spieltag trafen die beiden Tabellennachbarn schon einmal in dieser Spielzeit aufeinander, damals mussten sich die Eyachstädter in der Fremde unglücklich mit 3:5 beugen – brachten sich durch eigene Undiszipliniertheiten um die Siegchance.

Nun soll es vor heimischer Kulisse besser gemacht werden, gegen die Mad Dogs wollen die Eisbären um jeden Preis den dritten Rundenerfolg einfahren, um die Saison doch noch zum Guten wenden zu können.

Neuzugang soll helfen

So haben sich die Kreisstädter auch noch mal verstärkt. „Wir brauchen mehr Konstanz – vor allem in den Ergebnissen“, ist das Motto des Balinger Eishockey-Vorstands Dietmar Gogoll. Daher verpflichteten die Verantwortlichen der Eisbären kurzerhand Hannes Deuring.

Der 21-jährige Verteidiger spielte zuletzt für den Liga-Kontrahent aus Schwenningen, durchlief bei den Fire Wings die Nachwuchsakademie und schnupperte am Neckarursprung auch bereits Regionalliga-Luft. Er soll dem Popek-Ensemble nun die nötige Stabilität verleihen.

Nun gilt es für die Balinger nun, den Jahresendspurt mit einem Erfolg einzuläuten. In den vergangenen Spielzeiten reisten die Mannheimer oft dezimiert zu ihren Auswärtsspielen, sodass durchaus Hoffnung auf Zählbares für die Eisbären besteht.

Danach bekommt es der Tabellensechste bis zur kurzen Winterpause noch mit Reutlingen und dem Spitzenreiter Pforzheim zu tun. Ein Sieg wäre nun also eine gute Grundlage für eine Aufholjagd zum Jahresausklang.

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