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Meßstetten

Meßstetter Kirchengemeinde geht neue Wege: Gottesdienst in der Kneipe

10.10.2019

Von Peter Franke

Meßstetter Kirchengemeinde geht neue Wege: Gottesdienst in der Kneipe

© Peter Franke

Reinhold Schuttkowski, Lothar Gerstenecker und Martin Gomeringer-Haas (von links) sind die Initiatoren des ersten Kneipengottesdienstes in Meßstetten.

In Meßstetten findet am Sonntag,13. Oktober, der erste Kneipengottesdienst statt.

„Neues probieren“ ist ein Gedanke, der immer mal wieder in die Gespräche der kleinen Gruppe einfließt, die sich in Meßstetten regelmäßig im „Tonic“ trifft. Wenn zu dieser Gruppe ein Pfarrer gehört, dann darf das Neue eben auch mal Kirche bei den Leuten sein.

Kreuzung aus Café und Bar

Und wenn man das „Tonic“ sowieso schon kennt? Warum nicht, dachte sich der kleine Kreis und ergriff die Initiative: Am Sonntag, 13. Oktober, ab 18 Uhr wird es hier den „etwas anderen“ Gottesdienst geben. Das „Tonic“ ist eine Kreuzung aus Café und Bar, ein Ort also, an den jeder hinkommen kann, der Gotteshäusern sonst eher reserviert gegenüber steht.

Kein Ausschank während der Liturgie

Lediglich während der Liturgie, dem religiösen Teil des Abends also, wird es keinen Ausschank geben. So kann man sich schon vor dem Gottesdienst treffen und danach noch verweilen, stellen sich Pfarrer Reinhold Schuttkowski, Martin Gomeringer-Haas, Lothar Gerstenecker und Christian Maag vor.

Lieder zum Mitsingen

Die Runde betrachtet sich selbst als Musikstammtisch. Jedenfalls hat sie dieses gemeinsame Interesse zusammengeführt. Musik darf in einem Gottesdienst ohnehin nicht fehlen, aber Orgelmusik im „Tonic“? „Das geht nicht“, dachten sich die Freunde. Also hat man den bekannten Sänger Tobias Conzelmann gewinnen können, der einige Lieder mit christlichen Texten im Repertoire hat, etliche auch zum Mitsingen.

Mit überraschenden Elementen

Geschickt ist der Termin gewählt: Es ist verkaufsoffener Sonntag. Da kann man nach dem Bummel durch die Geschäfte den Tag im „Tonic“ ausklingen lassen. Im Café wird man eine kleine Bühne neben dem Eingangsbereich aufstellen, dazu ein wenig Technik. „Überraschende Elemente“ werden diesen Gottesdienst auflockern und besonders machen, ist sich der kleine Kreis sicher, auf jeden Fall aber mit Jesus in der Mitte. Das Opfer wird im Rahmen der Diakonie für Notleidende im Land gesammelt.

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