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Turnen

Letzter Einsatz als Trainer: Die TSG Balingen will Rudi Bareth den Meistertitel bescheren

21.11.2019

von Pressemitteilung

Letzter Einsatz als Trainer: Die TSG Balingen will Rudi Bareth den Meistertitel bescheren

© Hrivatakis

Die Balinger Turnerinnen hoffen auf den Meistertitel.

Mit dem Ziel Klassenerhalt waren die Balinger Turnerinnen im Juli in die Saison in der Regionalliga gestartet. Gut vier Monate später winkt den Kreisstädterinnen nun der Meistertitel.

Damit hatte im Vorfeld niemand so wirklich gerechnet. Doch mit zwei Tagessiegen und einem zweiten Platz haben sich die Balingerinnen zum Spitzenreiter der Regionalliga gemausert.

Und am Sonntag in der Hermann-Wolf-Halle in Gäufelden-Nebringen können die Balingerinnen – die den Aufstieg in Liga drei schon in der Tasche haben – nun auch noch den Titelgewinn perfekt machen.

Hartnäckige Konkurrenz

Allerdings dürfte Letzteres keine leichte Aufgabe werden, denn mit der TS NeckarGym Nürtingen sitzt der TSG Balingen ein hartnäckiger Verfolger im Rennen um den Meistertitel im Nacken.

Aktuell haben die zweitplatzierten Nürtingerinnen noch zwei Tabellenpunkte Rückstand auf die TSG. Sollten sich die TS-Turnerinnen aber wie schon beim letzten Wettkampf in Hoheneck vor Balingen einreihen, würde sich in der Tabelle ein Gleichstand ergeben. „Dann müsste der Gesamtpunktestand aller vier Wettkämpfe die Entscheidung bringen“, erklärt TSG-Cheftrainer Rudi Bareth.

Knapper Vorsprung

Dabei liegen die Eyachstädterinnen mit 1,35 Zählern minimal in Front. Im Balinger Lager weiß man deshalb sehr wohl, dass schon ein Wettkampf vonnöten sein wird, bei dem an allen vier Geräten kein wesentlicher Ausrutscher passieren darf. Angesichts der Stärke des Gegners, speziell am Sprung und am Stufenbarren, dürfen sich die Schützlinge von Rudi Bareth einen Fehltritt am Balken, wie er in Hoheneck passierte, nicht noch einmal leisten.

Bareth hat für das Finale keine wesentlichen Veränderungen geplant, lediglich am Sprung wird er das Risiko erhöhen und eine weitere Tsukahara-Springerin einsetzen.

Dritter Aufsteiger noch gesucht

Ansonsten ist die TSG als Tabellenführer erneut in der etwas komfortableren Situation, dass der Verfolger aus Nürtingen an allen Geräten zuerst antreten muss und dementsprechend taktisch reagiert werden kann.

„Es ist also ein Wettkampf mit Hochspannung zu erwarten, aber nicht nur im Rennen um den Meistertitel“, blickt Bareth voraus. Denn auch der dritte Aufstiegsplatz ist noch heiß umkämpft.

Bareth vor dem Abschied

Für die TSG steht jedoch noch eine andere Sache im Fokus. Auf die Turnerinnen wartet „ein Ausnahmewettkampf“ (O-Ton Bareth) – und der birgt für den Cheftrainer besonderes emotionales Potenzial. Denn es wird sein letzter Einsatz als Kommandogeber einer Balinger Riege sein. Rudi Bareth beendet seine erfolgreiche Trainertätigkeit zum Jahres-ende.

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