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Hechingen

Landesdenkmalamt: Kein Zuschuss ohne Natursteinmauer beim jüdischen Friedhof in Hechingen

12.03.2020

von Stephanie Apelt

Landesdenkmalamt: Kein Zuschuss ohne Natursteinmauer beim jüdischen Friedhof in Hechingen

© Thomas Jauch

Landesdenkmalamt macht beim jüdischen Friedhof keine Kompromisse.

Die Stadt wollte bei der Sanierung Geld sparen, denn die Kosten summieren sich mittlerweile auf rund 685.000 Euro.

Es ist ein bisschen kompliziert: Der jüdische Friedhof in Hechingen gehört der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg (Stuttgart), die Bauunterhaltungspflicht aber liegt, so ist es vertraglich geregelt, bei der Stadt Hechingen.

Rund 185.000 Euro teurer

Dringend instandgesetzt werden müsste die Friedhofsmauer, denn für die Israelitische Religionsgemeinschaft ist es wichtig, so Stadtbaumeisterin Helga Monauni, dass der Friedhof „eingehaust und geschützt ist“. 500.000 Euro waren für die Sanierung veranschlagt gewesen, die Kosten liegen mittlerweile bei 685.000 Euro.

Hecken für die Lücken?

Also suchte die Stadt nach günstigeren Alternativen: Dort, wo Lücken in der Mauer sind, eine Hecke zu pflanzen, hätte viel Geld gespart. Doch da macht das Landesdenkmalamt nicht mit: Die Behörde besteht auf der, von der Stadt ursprünglich beantragten, Natursteinmauer. Ohne Steinmauer gibt es keinen Zuschuss.

Was ist mit den Grabsteinen?

Für die Stadt bleibt es unterm Strich also gleich (teuer). Der Bauausschuss vergab die Arbeiten. Was ist eigentlich mit den umgestürzten Grabsteinen? Für die ist die Stadt nicht zuständig.

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