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Meßstetten

Landesbischof Frank Otfried July war Festredner beim dritten Meßstetter Bürgerempfang

07.06.2019

Von Dagmar Stuhrmann

Landesbischof Frank Otfried July war Festredner beim dritten Meßstetter Bürgerempfang

© Volker Schweizer

Die langjährigen Gemeinde- und Ortschaftsräte zusammen mit Bürgermeister Frank Schroft (rechts).

Landesbischof Frank Otfried July plädierte am Freitag vor mehr als 500 Besuchern in der Meßstetter Heuberghalle für eine Stärkung des Ehrenamts. Denn ohne ehrenamtliche Helfer wären viele zentrale Bereiche der Gesellschaft nicht aufrechtzuerhalten. Allerdings, so July, habe sich das Ehrenamt im Vergleich zu früheren Zeiten verändert.

Beim dritten Bürgerempfang der Stadt Meßstetten, der ganz im Zeichen des Ehrenamts stand, trat am Freitagabend Landesbischof Frank Otfried July als Festredner auf.

Die Rolle des Ehrenamts in der Gesellschaft

Das Ehrenamt mache die Gesellschaft menschlicher, wärmer und reicher, meinte Meßstettens Bürgermeister Frank Schroft in seiner Begrüßungsrede. Ehrenamtliche Arbeit sei in einer Zeit, die sich durch zunehmende Fragmentierung auszeichne, wichtiger denn je.

Gerade Meßstetten ist mit seinen vielen ehrenamtlichen Helfern in allen Bereichen beispielhaft für die Bedeutung des Ehrenamts. Nicht zuletzt auch durch den vorbildlichen Einsatz in der ehemaligen Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge.

Menschen verschenken eigene Lebenszeit

Landesbischof July, der passend zum Motto des Abends das Thema „Ehrenamt – unverzichtbares Element einer lebendigen Bürgergesellschaft“ gewählt hatte, brachte es auf den Punkt: Ehrenamt bedeute, dass ein Mensch eigene Lebenszeit verschenke. „Und dieser Mensch bekommt ganz offenbar etwas zurück, das ihn oder sie lächeln lässt.“

Ohne Ehrenamt gerät die Bürgergesellschaft aus den Fugen

Ehrenamtlich Tätige zählen die Stunden nicht, lassen sie sich nicht bezahlen und werden dennoch reicher. „Ehrenamt hat einen vielfachen Wert, für den Einzelnen, aber auch für die Bürgergesellschaft, die ohne Ehrenamt aus den Fugen geraten würde.“

Fotostrecke
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Über den Eintrag des Landesbischofs ins Goldene Buch der Stadt Meßstetten freute sichBürgermeister Frank Schroft.

© Volker Schweizer

Auf die Gäste wartete nach dem offiziellen Teil wieder ein reichhaltiges Buffet, das keine Wünsche offen ließ.

© Volker Schweizer

Für die festliche Umrahmung des Bürgerempfangs sorgten auch dieses Jahr Katja Steidle und Ferdinand Reiber aus Heinstetten.

© Volker Schweizer

Bis auf den letzten Stuhl war die Heuberghalle beim gestrigen Bürgerempfang besetzt.

© Volker Schweizer

Weitere Impressionen vom Bürgerempfang in Meßstetten.

© Werner Lissy

Weitere Impressionen vom Bürgerempfang in Meßstetten.

© Werner Lissy

Weitere Impressionen vom Bürgerempfang in Meßstetten.

© Werner Lissy

Weitere Impressionen vom Bürgerempfang in Meßstetten.

© Werner Lissy

Weitere Impressionen vom Bürgerempfang in Meßstetten.

© Werner Lissy

Weitere Impressionen vom Bürgerempfang in Meßstetten.

© Werner Lissy

Weitere Impressionen vom Bürgerempfang in Meßstetten.

© Werner Lissy

Weitere Impressionen vom Bürgerempfang in Meßstetten.

© Werner Lissy

Weitere Impressionen vom Bürgerempfang in Meßstetten.

© Werner Lissy

Weitere Impressionen vom Bürgerempfang in Meßstetten.

© Werner Lissy

Weitere Impressionen vom Bürgerempfang in Meßstetten.

© Werner Lissy

Weitere Impressionen vom Bürgerempfang in Meßstetten.

© Werner Lissy

Weitere Impressionen vom Bürgerempfang in Meßstetten.

© Werner Lissy

Ehrenamt gebe Orientierung, sagte der Landesbischof, der die bürgerliche und auch die kirchliche Arbeit in den Blick nahm. „Ehrenamtliches Engagement hält eine Gesellschaft zusammen“, betonte July, der seit 2005 Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ist.

„Neues Ehrenamt“ als gangbarer Weg

Eine ehrenamtliche Aufgabe zu übernehmen, sei für Jüngere nicht mehr selbstverständlich und so gelte es, ein „neues Ehrenamt“ zu unterstützen, das anerkenne, dass derjenige, der anderen helfe, daraus auch einen Gewinn für sich selbst ziehen könne. „Ehrenamt kann und darf Spaß machen“, so July. Dazu gehört, dass Ehrenamt Wertschätzung und Würdigung erfährt.

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt

Im Anschluss an Julys Rede und den Eintrag ins Goldene Buch der Stadt fanden die Ehrungen für langjährige kommunalpolitische Tätigkeit statt. Auf 25-jährige Mitarbeit können die Gemeinderäte Jürgen Clesle, Tarzisius Eichenlaub und Harald Eppler zurückblicken, auf 20 Jahre Richard Götz und Bodo Schüssler, auf zehn Jahre Ernst Berger, Elke Beuttler, Kerstin Binder, Josef Fischer, Harald Horn, Achim Mayer, Marc Peter, Oliver Rentschler, Bernd Schlude und Doris Vivas. Auch zahlreiche Ortschaftsräte wurden ausgezeichnet: für 25 Jahre Bernhard Dreher aus Hartheim und Werner Sauter aus Unterdigisheim, für 20 Jahre Salvatore Bertolino und Hermann Butz aus Unterdigisheim, für zehn Jahre Alexander Kapla, Arnold Kleiner und Sonja Schweizer aus Hartheim, Erwin Gomeringer aus Heinstetten, Michael Bodmer und Daniel Pflumm aus Hossingen, Frank Härter, Annette Schlagenhauf und Arnold Stingel aus Oberdigisheim, Karin Boss aus Unterdigisheim sowie Edgar Link und Herbert Narr aus Tieringen

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