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Leichtathletik

Kreis-Duo überzeugt bei der DM: Sandrina Sprengel und Alessia Venditti in Bremen am Start

09.07.2019

von Sabine Haasis-Binder

Kreis-Duo überzeugt bei der DM: Sandrina Sprengel und Alessia Venditti in Bremen am Start

© Symbolfoto: Eibner

In Bremen wurden die U 16-Meister gekürt.

Die besten U 16-Athleten Deutschlands gingen am vergangenen Wochenende in Bremen an den Start. Der Zollernalbkreis wurde durch Sandrina Sprengel (LG Steinlach) und Alessia Venditti (TV Weilstetten) vertreten.

In glänzender Form und auf den Punkt topfit zeigte sich die 15-jährige Sprengel mit Trainer Tim Holzapfel. Die Grosselfingerin wurde ihrer Favoritenrolle über die 300 Meter Hürden voll und ganz gerecht.

Starke Leistungen schon im Vorlauf

Bereits am Samstag verbesserte das Mitglied der LG Steinlach Zollern als Schnellste in allen Vorläufen den erst vor drei Wochen von ihr aufgestellten baden-württembergischen Landesrekord auf 44,05 Sekunden.

Im Finale am Sonntagnachmittag knackte die Grosselfingerin dann sogar die 44-Sekunden-Marke und holte in 43,95 Sekunden souverän den deutschen Jugendmeistertitel.

Auch im Weitsprung gut dabei

Zwischen Vorlauf und Finale über 300 Meter Hürden trat Sprengel zudem noch im Weitsprung an. Maßgabe des Trainers war, möglichst wenig Sprünge zu absolvieren, um sich für das Finale im Hürdenlauf etwas zu schonen. Und sein Schützling lieferte.

Gleich mit dem ersten Sprung über 5,68 Meter setzte sich die LG Steinlach-Athletin an die Spitze und ließ die zweite Runde aus. Im dritten Durchgang wurde sie von der späteren Zweiten Laura Raquel Müller (Unterländer LG/ 5,78 Meter) und beim fünften Versuch von der Siegerin Libby Buder (SG Gaselan Fürstenwalde/5,84) übertroffen.

Im letzten Versuch gelang Sprengel ein weiter Satz, der sie wieder an die Spitze hätte bringen können – wenn er nicht ganz leicht übertreten gewesen wäre. So kam doch etwas Enttäuschung auf, mit dem dritten Platz konnte Sprengel aber durchaus zufrieden sein. Die Bundesnachwuchstrainer haben ein Auge auf die junge Athletin geworfen.

Schwierige Gegebenheiten

Vom TV Weilstetten war Alessia Venditti im Hammerwurf qualifiziert. Früh war klar, dass eine der elf gemeldeten Athletinnen nicht zum Wettkampf erschienen war. Somit gingen zehn Werferinnen an den Start, Venditti stellte die neuntbeste Meldeweite.

Kurz vor dem Wettkampf setzten Regen und starke Böen ein. Schon beim Einwerfen kämpften einige Athletinnen mit den Bedingungen. Auch Venditti war sehr unsicher und angespannt, trotz Nässe war der raue Ring recht langsam.

Diese Schwierigkeiten spiegelten sich prompt im ersten Durchgang wider, in dem sie ihren ersten Wurf gleich ins Netz warf. Im zweiten Versuch passte das Timing dann besser und Venditti verbuchte 40,85 Meter.

Als Fünfte ins Finale

Weil auch die Konkurrenz Probleme hatte, durfte die Weilstetterin mit dieser Weite auf das Finale hoffen. Das konnte sie letztlich mit dem vorläufigen fünften Platz auch erreichen. Im Finale kämpfte die TVW-Athletin weiter mit dem langsamen Ring und konnte sich mit zwei ungültigen und einem Wurf auf 40,36 Meter nicht mehr verbessern.

Kreis-Duo überzeugt bei der DM: Sandrina Sprengel und Alessia Venditti in Bremen am Start

© Privat

Alessia Venditti erreichte das Finale.

Dadurch zogen noch zwei Werferinnen in der Rangliste an ihr vorbei und Venditti beendete ihre erste deutsche Meisterschaft auf dem siebten Platz. Zuerst war sie etwas enttäuscht, da auch der vierte Platz möglich gewesen wäre, letztlich überwog jedoch der Stolz über den Finaleinzug

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