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Handball

„Kontakt ist nie abgerissen“: Micha Thiemann über seine Rückkehr zum HBW Balingen-Weilstetten 2

26.05.2020

Von Larissa Bühler

„Kontakt ist nie abgerissen“: Micha Thiemann über seine Rückkehr zum HBW Balingen-Weilstetten 2

© Eibner

Micha Thiemann zieht es wieder zum HBW 2.

Nach sieben Jahren beim VfL Pfullingen kehrt Micha Thiemann zum HBW Balingen-Weilstetten 2 zurück. Dort soll der Routinier der jungen Mannschaft Stabilität verleihen.

Herr Thiemann, wieso haben Sie sich entschieden, zum HBW 2 zurückzukehren?

Micha Thiemann: Im Endeffekt ist der Kontakt nie abgerissen. Ich bin damals direkt nach dem Abi nach Balingen gekommen und hatte hier dann viele coole Jahre. Als aber abzusehen war, dass es beim HBW nicht für die erste Mannschaft reicht, habe ich mich für Pfullingen entschieden. Das hat mit dem Studium in Tübingen einfach gepasst – und auch das Projekt dort hat mich angesprochen. Wir wollten uns in der 3. Liga etablieren, das haben wir spätestens jetzt geschafft. Mittlerweile unterrichte ich aber in Schramberg und da war mir die Fahrtstrecke einfach zu viel. Und mit dem HBW 2 hat es dann jetzt perfekt gepasst.

Ihr Abgang in Pfullingen wurde schon im November bekannt gegeben, die Rückkehr zum HBW 2 erst im März . . .

Ich habe in Pfullingen schon früh signalisiert, dass ich meinen Vertrag nicht verlängern werde – und wollte auch, dass das möglichst bald öffentlich gemacht wird. Ich wollte das nicht wochenlang für mich behalten müssen. Ich hatte dann einige Anfragen aus der Gegend, hatte Gespräche mit Albstadt, Weilstetten und eben dem HBW 2. Ich habe mir nie Zeitdruck gemacht, habe darauf gewartet, welche Chance sich ergibt. Das war dann beim HBW 2 so, wo nach dem Abgang von Lars Friedrich ein erfahrener Spieler gesucht wurde. Ich finde die 3. Liga einfach geil.

Wie halten Sie sich aktuell eigentlich fit?

Ich versuche einfach, mich jeden Tag zu bewegen. Anfangs – als noch nicht klar war, wie es mit der Saison weitergeht – habe ich noch versucht, ganz normal Krafttraining weiter zu machen und auch die Trainingspläne von Pfullingen erfüllt. Mittlerweile gehe ich deutlich mehr Laufen und kümmere mich um die kleineren Weh-Wehchen. Aber es ist jetzt auch gut, dass die Fitnessstudios wieder aufmachen.

Auch als Lehrer ist es eine ungewohnte Situation . . .

Ja, da sieht mein Alltag grundlegend anders aus. Ich bin deutlich mehr am Schreibtisch. Ich bin froh, wenn ich dann jetzt die Schüler wiedersehe. Die direkte Kommunikation ist einfach etwas ganz anderes.

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