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Volleyball

Klassenerhalt in weiter Ferne: Eindeutige Ausgangslage für den TSV

28.02.2020

Von Matthias Zahner

Klassenerhalt in weiter Ferne: Eindeutige Ausgangslage für den TSV

© Moschkon

Nach einer dreiwöchigen Spielpause treffen die Fehlastädterinnen auf Mannheim.

Zum vorletzten Heimspiel dieser Regionalliga-Saison gastiert am Sonntag (15 Uhr) die VSG Mannheim in Burladingen.

Die Ausgangslage des TSV Burladingen ist klar und nahezu aussichtslos, was den Klassenerhalt angeht: In den verbleibenden drei Saisonspielen muss das Team von Trainerin Nadine Hempke sechs Punkte auf den oberen Tabellennachbarn TSG Backnang aufholen und hoffen, dass der SSV Ulm drittklassig bleibt. Die „Spatzen“ stehen gerade auf einem Abstiegsplatz.

Ausgangslage macht wenig Hoffnung

Bliebe das bis Saisonende so, würden den Burladingerinnen auch drei Siege nichts bringen. Erschwerend kommt hinzu, dass der TSV am vorletzten Spieltag zum Tabellenführer USC Konstanz reist. „Dort sind wir nicht in der Favoritenrolle“, weiß Abteilungsleiterin Nadja Kretschmann. Der Ligaverbleib, sagt sie, werde „kaum mehr möglich sein, zumal Backnang ja auch kein Spiel mehr gewinnen darf.“

Die Backnangerinnen verloren vergangenes Wochenende gegen den Tabellenzweiten TV Villingen mit 0:3 und sind nun spielfrei. Danach warteten noch die drittplatzierten Tübingerinnen und zum Abschluss Dettingen, das momentan Vierter ist – sicher nicht unwahrscheinlich, dass die TSG die beiden Spiele verliert.

Schlechte Erinnerungen an das Hinspiel

Aber Kretschmann bleibt realistisch: „Für uns geht es hauptsächlich darum, gute Leistungen abzurufen.“ Dass die Frauen aus der Fehlastadt in der Lage sind, mit den meisten Teams der Liga mitzuhalten, stellten sie schon unter Beweis – doch letztlich fehlte oftmals ein Stück, um Punkte zu ergattern.

So auch im Hinspiel bei der VSG Mannheim DJK/MVC. Beim 1:3 im November zeigten sich die Gäste aus dem Zollernalbkreis im dritten Satz auf Augenhöhe und holten sich diesen mit 25:22. Die übrigen Durchgänge krallten sich die VSG. „Sie hatten sehr starke Aufschläge“, erinnert sich Kretschmann. Deshalb muss ihr Team am Sonntag die Bälle sauber annahmen.

TSV nutzt Spielpause

„Im besten Fall sind wir komplett. Somit sind Spielerwechsel wieder eine Option. Das kann uns bei einer längeren Spieldauer helfen“, blickt die Abteilungsleiterin auf das Duell mit dem Tabellensiebten, der wegen den Ulmer Abstiegsnöten den Klassenerhalt noch nicht sicher hat.

Zwischen der jüngsten TSV-Partie – 0:3-Heimniederlage gegen Ludwigsburg – und der Begegnung am Sonntag liegen rund drei Wochen. „Schwerpunkte waren wieder der Aufschlag und die Annahme“, berichtet Kretschmann von der spielfreien Zeit.

Zukunftsplanungen stehen noch aus

Außerdem habe das Team ihre Stärke – die Abwehr – trainiert und sich diese wieder in Erinnerung gerufen, so die Mittelblockerin weiter. Wie das TSV-Team in der neuen Spielzeit aussieht, kann Kretschmann indes noch nicht sagen: „Die Planung für die nächste Runde ist noch nicht getroffen, die Besprechung findet erst nach Saisonende statt.“

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