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Skispringen

Junioren-WM in Oberwiesenthal: Luca Roth verpasst die erhoffte Medaille

05.03.2020

Von Daniel Drach

Junioren-WM in Oberwiesenthal: Luca Roth verpasst die erhoffte Medaille

© imago images/Eibner Europa

Nur Rang 16 belegte Luca Roth am Donnerstagabend im Einzelspringen der Junioren-WM.

Das hatte sich das Meßstetter Skisprung-Talent anders vorgestellt. Bereits nach dem ersten Durchgang des Einzel-Wettbewerbs bei der Junioren-Weltmeisterschaft war der Medaillen-Traum ausgeträumt. Letztlich landete der 19-Jährige am Donnerstagabend an 16. Stelle.

Im Vorjahr hatte Roth bei der WM der Nachwuchskräfte im finnischen Lathi noch Silber im Einzel gewonnen. Bei der Neuauflage im sächsischen Oberwiesenthal startete der Athlet des SV Meßstetten so als einer der Favoriten - doch es sollte nicht sein.

Der Windgott greift ein

Im ersten Durchgang legte auf der Normalschanze (HS 105) zunächst der Slowene Mark Hafnar starke 108,5 Meter vor. Kurz darauf sprang der Österreicher Peter Resinger mit verkürztem Anlauf auf 108 Meter und übernahm die Führung.

Die Jury verkürzte den Anlauf erneut, zum Leidwesen der letzten acht Springer - also eben der Favoritengruppe. Denn der zuvor herrschende Aufwind ließ nun nach. So war es für die Top Acht beinahe unmöglich, die 100-Meter-Marke zu knacken.

Roth ohne echte Chance

In der Folge musste sich auch Roth mit 88,5 Metern zufriedengeben. Der Meßstetter winkte bereits kurz nach der Landung resignierend ab. Trotz Wind- und Anlaufkompensation stand nach dem ersten Durchgang für den Heuberger nur Rang 21 zu Buche.

Zwar durfte der 19-Jährige so noch ein zweites Mal ran, doch bei mehr als 20 Punkten Rückstand auf die ersten Drei waren die Medaillen bereits außer Reichweite. So steigerte sich Roth mit einem Satz auf 94,5 Meter, doch mehr als Rang 16 war nicht mehr drin.

„Noch mal Vollgas geben“

„Natürlich hatte ich mir mehr vorgenommen“, räumte der Heuberger im Anschluss im Interview gegenüber dem MDR ein, „die Trainingssprünge, die ich gestern und vorgestern hatte, waren um einiges besser.“

Nun gelte es aber, den Auftakt in die Heim-WM abzuhaken und nach vorne zu blicken, so Roth weiter, „es gibt noch mal einen Wettbewerb, oder auch zwei. Mal schauen, wie die weiteren Sprünge noch laufen. Ich will da noch mal Vollgas geben.“

Weitere Wettkämpfe am Wochenende

Gold ging letztlich an Resinger, Silber an den Norweger Sander Vossan Eriksen, der Hafnar noch auf den Bronze-Rang verwies. Bester Deutscher war Kilian Märkl auf dem sechsten Platz.

Noch bleiben dem Meßstetter Chancen auf Edelmetall. Am Samstag steht in Oberwiesenthal der Team-Wettbewerb an. Die Deutschen sind vor heimischer Kulisse favorisiert - immerhin sind Roth & Co. Titelverteidiger. Am Sonntag steigt dann noch die Mixed-Konkurrenz.

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