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Balingen

Jetzt kann vollgetankt werden: E-Ladesäulen der Stadtwerke Balingen offiziell eingeweiht

22.07.2019

von Pressemitteilung / Jasmin Alber

Jetzt kann vollgetankt werden: E-Ladesäulen der Stadtwerke Balingen offiziell eingeweiht

© Jasmin Alber

Michael Reiß, kaufmännischer Werkleiter der Stadtwerke, Oberbürgermeister Helmut Reitemann und Harald Eppler, technischer Leiter der Stadtwerke (von links), nahmen symbolisch für alle Ladesäulen der Stadtwerke in Balingen die E-Tankstelle beim Eyachbad in Betrieb.

Obwohl sie schon seit einigen Wochen aufgestellt und aktiv sind, wurden kürzlich die vier Ladesäulen für Elektroautos offiziell an die Öffentlichkeit übergeben.

Sie sind leuchtend gelb und blau und in ihnen steckt jede Menge Power: die neuen Ladesäulen der Stadtwerke Balingen, die an zentralen Punkten in der Kernstadt installiert wurden. Kürzlich wurden sie von Michael Reiß, kaufmännischer Werkleiter der Stadtwerke, Harald Eppler, technischer Leiter der Stadtwerke, und Oberbürgermeister Helmut Reitemann offiziell eingeweiht.

Pro Ladesäule bieten die Stadtwerke Balingen (SWB) zwei Ladepunkte mit 22 kW an. Die neuen Ladesäulen findet man am Alten Landratsamt, am Arbeitsamt, am unteren Parkplatz des Eyachbads sowie Am Lindle. Letztere war die erste SWB-Ladesäule. Sie wurde rege genutzt, wie Harald Eppler betonte. Die „alte“ Ladesäule dort wurde jüngst durch eine moderne ersetzt.

Nutzer können verschiedene Arten der Bezahlung wählen

Die Verwendung ist unkompliziert. Bezahlt werden kann mit einer Kundenkarte der Stadtwerke Balingen bzw. mit Ladekarten von anderen Anbietern oder via QR-Code. Dieser ist an der E-Tanstelle angebracht und leitet die Benutzer auf die emobility.community-App. Die App bietet verschiedene Zahlungsmethoden an. Gelegenheitskunden können sich hier als Gast registrieren, Stammkunden können sich ein Kundenkonto anlegen, was den Tankvorgang noch einfacher gestaltet. Die App bietet auch eine Schritt-für-Schritt-Tankanleitung.

Für die Bezahlung via QR-Code gelten Zeittarife, die maximale Ladezeit und Parkdauer sind drei Stunden. Diese Begrenzung wurde bewusst gewählt – aus zwei Gründen, wie Michael Reiß erläuterte: Zum einen soll vermieden werden, dass die Plätze vor den Ladesäulen als Dauerparkplätze genutzt werden. Zum anderen solle allen E-Auto-Fahrern die Möglichkeit gegeben werden, an den Ladesäulen zu tanken. In vorgegeben drei Stunden können, so die Fachleute, der Akku mindestens annähernd vollständig aufgeladen werden.

Die Kundenkarten können bei den Stadtwerken Balingen erworben werden. Die Stadtwerke-Kunden profitieren auch beim Laden der E-Autos unterwegs von ihrem privaten Strompreis. Die Kosten werden nach Kilowattstunden abgerechnet, mit monatlicher Rechnungsstellung.

SWB-Kundenkarte kann an vielen Ladesäulen in Europa genutzt werden

Ein großer Vorteil der Kundenkarte ist die Verwendung an über 30.000 Ladesäulen in ganz Europa. Eine Übersicht aller Ladepunkte, den Weg zur nächsten freien Ladesäule, die Verfügbarkeit der Ladesäulen, diverse Zahlmöglichkeiten und jede Menge weitere interessante Informationen erhalten die Nutzer über die App „Punktladung“, bei der sich Kunden registrieren können, sobald sie eine Kundenkarte erworben haben.

Jetzt kann vollgetankt werden: E-Ladesäulen der Stadtwerke Balingen offiziell eingeweiht

© Jasmin Alber

Einblicke: So sieht das Innenleben einer E-Ladesäule der Stadtwerke Balingen aus.

Eine weitere Ladesäule ist in Planung. Der perfekte Standort hierfür wird noch gesucht, informieren Verantwortlichen. Langfristig sollen zehn Ladesäulen zur Verfügung gestellt werden. Bei höherer Nachfrage können es auch mehr sein, betonten Michael Reiß und Harald Eppler bei der offiziellen Inbetriebnahme der Ladesäulen.

Weitere Lösungen für die Versorgung in Sachen E-Mobilität in Planung

Aber nicht nur die öffentliche Ladeinfrastruktur liegt der Werkleitung der SWB am Herzen. „Tanken zu Hause“ ist ein wichtiges Thema, dem sich die SWB bereits annimmt. Trafostationen werden bereits so ausgebaut, dass die Ladeleistung auch zu Hause gewährleistet werden kann. Angedacht ist ein Produkt, das sogenannte Wallboxen für Privathäuser miteinschließt.

Vorstellbar sei auch ein Konzept, den Balinger Unternehmen Ladesäulen für das Firmengelände anzubieten. Konkrete Pläne gibt es hierzu aber noch nicht.

Des weiteren versichert Harald Eppler, dass das Niederspannungsnetz im Versorgungsgebiet Balingen für die ersten privaten Ladesäulen ausreichend Leistungsreserven besitzt. Bei einer erhöhten Anforderung von elektrischer Leistung müssen die Leitungen entsprechend verstärkt werden.

E-Fahrzeuge bei Stadt und Stadtwerken im Einsatz

Die Stadt Balingen wie auch die Stadtwerke gehen im Übrigen mit gutem Beispiel voran, was die Umrüstung auf E-Mobiltät angeht: Immer mehr Fahrzeuge in den Fuhrparks, darunter auch Baustellenfahrzeuge, sind mit umweltfreundlichem E-Antrieb ausgestattet.

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