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Zollernalbkreis

Jahresbericht der Volksbanken: Corona ist eine zusätzliche Belastung in schwierigem Marktumfeld

10.06.2020

von Pressemitteilung

Jahresbericht der Volksbanken: Corona ist eine zusätzliche Belastung in schwierigem Marktumfeld

© Thorben Wengert/pixelio

Die Volksbanken im Zollernalbkreis haben ihre Jahresbilanz vorgestellt. (Symbolfoto)

Der Jahresbericht für das zurückliegende Jahr zeigt aber, dass die fünf Volksbanken und Raiffeisenbanken im Zollernalbkreis weiterhin auf solidem Wachstumskurs sind.

Rückblick und Ausblick in einer besonderen Zeit: „Wir verfolgen die aktuelle Entwicklung aufmerksam und nehmen das Thema sehr ernst. Denn die Gesundheit unserer Mitglieder, Kunden und natürlich auch unserer Mitarbeiter hat für uns höchste Priorität“, sagt der Vorsitzende der Bezirksvereinigung der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Zollernalbkreis, Willy Braun aus Winterlingen, in Bezug auf die Corona-Pandemie in einer Pressemitteilung der Banken.

Deshalb würden in diesem Jahr die Vertreterversammlungen nicht in der gewohnten Form durchgeführt. Der Bundestag habe die gesetzlichen Grundlagen geschaffen, wird Joachim Calmbach, Balingen, der stellvertretende Vorsitzende, zitiert.

BaFin gibt die Marschroute vor

Weiter heißt es in der Presseverlautbarung: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sieht – im Einklang mit der europäischen Zentralbank – angesichts der Covid-19-Pandemie und der daraus entstehenden tiefen Rezession die Notwendigkeit, dass die Banken bis Oktober 2020 keine Dividende an ihre Mitglieder ausschütten. Die VR-Banken im Zollernalbkreis sind aufgrund ihrer Jahresergebnisse 2019 und der Eigenkapitalausstattung in der Lage, eine angemessene Dividende zeitnah auszuschütten.

Dividenden kommen später

Dennoch werden sie den Vorgaben der BaFin folgen und die Entscheidung über die Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2019 auf die Zeit ab Oktober 2020 verschieben. Dies wird sich auch auf die Durchführung der Vertreterversammlungen der einzelnen VR-Banken im Zollernalbkreis auswirken. Diese werden teilweise digital durchgeführt oder für das vierte Quartal 2020 angesetzt.

143.240 Kunden bei den VR-Banken

Insgesamt sind die fünf VR-Banken im Zollernalbkreis (Volksbank Albstadt, Raiffeisenbank Geislingen-Rosenfeld, Volks- und Raiffeisenbank Heuberg-Winterlingen, Volksbank Hohenzollern-Balingen, Onstmettinger Bank) für exakt 143.240 Kunden, davon über 79.300 Mitglieder, Partner in Finanzfragen.

Bilanzsumme 2019 bei 3,5 Milliarden

Mit einer Bilanzsumme von etwa 3,5 Milliarden Euro ist das Geschäftsjahr 2019 laut Mitteilung für die VR-Banken zufriedenstellend verlaufen. So verzeichnete das betreute Kundeneinlagevolumen einen Zuwachs in Höhe von 9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, auf 4,1 Milliarden Euro. Ebenfalls erhöhte sich das betreute Kundenkreditvolumen aufgrund der regen Nachfrage nach Wohnbaudarlehen und Investitionskrediten der Firmenkunden um 11 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro.

Spenden von 584.000 Euro

Die VR-Banken im Zollernalbkreis förderten karitative, sportliche und gemeinnützige Zwecke in Höhe von 584.000 Euro. Sie beschäftigen insgesamt 631 Mitarbeiter, davon 38 Auszubildende.

„Die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Zollernalbkreis stellen sich auf ein weiterhin schwieriges Marktumfeld ein. Hinzu kommt noch, dass die Coronapandemie nachhaltige Belastungen auch für die Geschäftsentwicklung unserer Banken erwarten lassen. In welchem Umfang sich diese auswirken, ist zum heutigen Zeitpunkt nur schwer abzuschätzen“, bemerkt Joachim Calmbach.

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