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Eishockey

Jahresauftakt verpatzt: Popek-Truppe kommt gegen Esslingen unter die Räder

14.01.2020

Von Daniel Drach

Jahresauftakt verpatzt: Popek-Truppe kommt gegen Esslingen unter die Räder

© Moschkon

Die Eisbären zogen vor heimischer Kulisse den Kürzeren.

ESG-Torjäger Keven Frank schoss die Eisbären beim 7:3-Erfolg in Balingen beinahe im Alleingang ab.

Es war nicht der Start nach Maß, den sich die Balinger Kufencracks erhofft hatten. Im ersten Spiel des Jahres mussten sich die Eisbären zu Hause vor 95 Zuschauern gegen die ESG Esslingen mit 3:7 geschlagen geben.

Gute Vorsätze schnell dahin

Im Vorfeld hatte Balingens Spielertrainer Rafael Popek das Duell mit dem amtierenden Landesliga-Meister als reizvoll beschrieben, „es wird zwar ein schwieriges Spiel, aber wir werden gerade zu Hause alles in die Waagschale werfen, um ihnen das Leben so schwer wie möglich zu machen.“ Doch dieser Vorsatz war schnell dahin.

Am Samstagabend erwischte der Tabellendritte aus Esslingen einen guten Auftakt. Gerade mal etwas mehr als drei Minuten waren absolviert, da brachte ESG-Torjäger Keven Frank seine Farben bereits mit 1:0 in Front.

Esslingen kontert Auslgeichstreffer

In der Folge mussten die Gäste aufgrund einer Zeitstrafe jedoch in Unterzahl agieren. Popek nutzte die numerische Überlegenheit zum 1:1-Ausgleichstreffer (9. Minute). Da war die Eisbären-Welt noch in Ordnung.

Doch beim Gleichstand blieb es nur 19 Sekunden lang, ehe Frank zum zweiten Mal netzte (1:2/10.). Keine zwei Minuten später stellte der Esslinger Topscorer auch schon auf 3:1. Dabei blieb es nach dem ersten Drittel.

Entscheidung fällt bereits früh

Nach der Pause setzte es den nächsten Rückschlag für die Hausherren: In Überzahl musste die Popek-Truppe das 1:4 durch Daniel Halbych einstecken (24.). Frank machte dann bereits nach einer halben Stunde den Deckel drauf. Der ehemalige Zweitliga-Spieler sorgte mit seinem vierten Streich für das 5:1 (30.).

Zwar konnte Nikolai Gogoll für die Eisbären noch mal verkürzen (2:5/36.), doch die Gäste stellten in Person von Manuel Timo Geiger noch vor der zweiten Drittelpause den alten Abstand wieder her (2:6/40.).

Aufbäumen bleibt aus

Popek wechselte das Personal zwischen den Pfosten, brachte Julius Schwarz für Björn Maier. Doch auch im finalen Abschnitt blieb ein Aufbäumen der Hausherren aus. Vielmehr verstrickten sich die Balinger in Zweikämpfe, dezimierten sich immer wieder selbst.

In der 56. Minute erhöhte Lars Schmohl sogar noch auf 7:2 für die ESG, ehe Manuel Stutz im Gegenangriff zumindest noch für den dritten Treffer der Eisbären sorgte (57.). Letztlich blieb es beim 3:7 aus Sicht der Eyachstädter.

Eisbären verlieren den Anschluss

Damit revanchierten sich die Esslinger auch für die 4:7-Niederlage im ersten Aufeinandertreffen der aktuellen Saison. In der Rangliste dürfte der Zug für das Popek-Ensemble damit endgültig abgefahren sein.

Zwar führen die Balinger mit zwölf Punkten als Fünfter noch immer die untere Tabellenhälfte an, doch der Vierte aus Reutlingen hat nach dem 6:0-Sieg vom Sonntag gegen Stuttgart nun bereits sechs Zähler mehr als die Eisbären auf dem Konto. Esslingen hat als Dritter mit 24 Zählern schon doppelt so viele auf der Habenseite wie die Balinger.

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