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Burladingen

Jäger im Killertal warnen vor Räude: Hunde und Katzen können sich leicht anstecken

05.02.2020

von Pressemitteilung

Jäger im Killertal warnen vor Räude: Hunde und Katzen können sich leicht anstecken

© Untersuchungsamt

Eine Räudemilbe als mikroskopisches Präparat des Untersuchungsamts für Lebensmittelüberwachung und Tiergesundheit Baden-Württemberg.

Die Jäger im Killertal warnen vor Räude. Wildschweine sind schon von der Krankheit befallen. Hunde und Katzen können sich leicht anstecken.

Die Jägerschaft im Killertal warnt Tierhalter vor der Räude. In den vergangenen Wochen seien bei der Jagd einige Wildschweine erlegt worden, die an Räude erkrankt und von Milben befallen waren.

Räude ist eine hoch ansteckende Milbenerkrankung, die vor allem bei Hunden bekannt ist, aber auch andere Tiere und sogar Menschen befallen kann.

Wildschweine und Füchse betroffen

Vor wenigen Wochen berichtete der ZOLLERN-ALB-KURIER von Fuchsräude im Zollernalbkreis. Der Hauptwirt der Räude-Erreger ist der Fuchs, doch die Krankheit auch bei Wildschweinen auf.

Da die Räude-Krankheit im Freien leicht durch Berühren und Abstreifen übertragbar ist, werden insbesondere die Halter von Hunden und Katzen auf die Ansteckungsgefahr hingewiesen und gebeten, ihre Tiere im Freien angeleint und kontrolliert zu führen.

Wie erkenne ich Räude?

Zu den ersten Symptomen der Räude zählen Haarausfall und Schuppen im Bereich der Augen, der Vorderbeine und des Mundwinkels, rötliche Flecken auf der Haut mit kahlen Stellen, auch auf der Nase, an den Zehen und über den Augen. Mit Räudemilben infizierte Tiere kratzen sich fast unaufhörlich (Quelle: Mydok-Magazin).

Bei einem Verdacht wird empfohlen, mit dem Tier zum Tierarzt zu gehen.

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