Italienischer Flair im Städtle: „Qui“ in der Balinger Friedrichstraße feiert Neueröffnung

Von Jelena Marjanov

Dolce Vita zum Mitnehmen – Enzo Di Lucia und Alessio Valentini erzählen, worauf sich ihre Gäste im „Qui“ freuen können.

Italienischer Flair im Städtle: „Qui“ in der Balinger Friedrichstraße feiert Neueröffnung

Die Sitzecke im hinteren Bereich des „Qui“: Eine begrünte Wand, gepaart mit modernen Möbeln und einem Hauch von Vintage.

Am Dienstag öffnet das „Qui – Lounge Bar – Deli – Apartments“ in der Friedrichstraße 48 erstmals seine Pforten. Die Gäste erwarten neben italienischer Feinkost auch ausgewählte Weine. „Klein, aber fein“, beschreibt Alessio Valentini das Lebensmittelsortiment in der Verkaufstheke. Er und die beiden Brüder Enzo und Felice Di Lucia betreiben das „Qui“ – zu Deutsch: „hier“ – in der Balinger Fußgängerzone gemeinsam.

Feinkost aus Italien

Produkte wie beispielsweise Salami und Käse kommen direkt aus Italien, erzählt Valentini. Allerdings werden bei ihnen im Lokal auch regionale Produkte verarbeitet. „Aber einen luftgetrockneten italienischen Schinken gibt es in Balingen leider nicht“, sagt Enzo Di Lucia und lacht.

Zur Eröffnung werde es die italienischen Delikatessen aber vorerst noch nicht zu kaufen geben. „Das folgt in den kommenden zwei Wochen“, so Di Lucia. Man wolle damit Druck herausnehmen und sich zunächst in Ruhe auf den Lounge-Betrieb einstellen.

Dolce Vita für Zuhause

Die Gäste können während ihres Aufenthalts aber bereits aus Speisen der kalten italienischen Küche wählen. Das Weinsortiment umfasse sowohl italienische als auch deutsche Weine und könne von den Gästen vor Ort verkostet sowie erworben werden.

Das „Qui“ hat ganztags geöffnet, einen Ruhetag soll es auch geben, dieser stünde bisher allerdings noch nicht ganz fest. Das circa zehn-köpfige Team kann bis zu 85 Gäste bewirten. „Innen haben wir insgesamt 50 Plätze und außen 35“, hält Valentini fest.

Gastronomie ist keine Unbekannte

Auf die Frage, wie die drei Männer auf die Idee kamen das „Qui“ zu gründen, verrät Di Lucia: „Die Idee gibt es schon lange“. Man habe nur auf die passende Location und den richtigen Standort gewartet.

Valentini und Di Lucia haben übrigens bereits Erfahrung in der Gastronomie. „Ich bin praktisch vor dem Pizzaofen groß geworden“, erzählt Valentini und schmunzelt. Di Lucia und sein Bruder Felice waren bisher zwar in der Bekleidungsbranche tätig, jedoch habe er selbst bereits in der Gastronomie gearbeitet.