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Stetten a.k.M

Im guten Dutzend: Stettener zeigen Einsatz zum Wohle der Gemeinde

30.07.2019

Von Susanne Grimm

Im guten Dutzend: Stettener zeigen Einsatz zum Wohle der Gemeinde

© Susanne Grimm

Der neu gewählte Stettener Gemeinderat: Unser Bild zeigt in der ersten Reihe Bürgermeister Maik Lehn (Mitte) mit seinen Stellvertretern Sandra Rupp und Klaus-Dieter Halder. Hinten von links: Lothar Löffler, Christian Löffler, Florian Dreher, Hilda Bartl, Oliver Beil, Ralf Maier, Daniel Sauter, Andrea Halder und Verena Merz.

Stettens Gemeinderat ist noch vor der Sommerpause in die neue Amtsperiode gestartet. Mit zwölf Mitgliedern, von denen die Hälfte erstmals am Ratstisch sitzt und Neuland schnuppert.

Der neugewählte Gemeinderat fand sich am Montagabend erstmals zur Sitzung im Stettener Rathaus ein. Das nun aus zwölf statt 14 Mitgliedern bestehende Gremium setzt sich aus sieben Personen der Freien-Wähler-Fraktion (FW) zusammen, sowie aus drei CDU-Mitgliedern und zwei aus den Reihen der „Initiative lebenswertes Stetten“ (ILS).

Zwölf statt 14 Mitglieder

Über die Hälfte der Räte sitzen erstmals am Ratstisch und werden künftig die Geschicke der Heuberggemeinde mitbestimmen. Dies sind Hilda Bartl, Daniel Hagg, Andrea Halder, Ralf Maier und Verena Merz, alle FW, sowie Oliver Beil und Christian Löffler, beide CDU.

Zu den altgedienten Räten zählen weiterhin Klaus-Dieter Halder, CDU, Lothar Löffler und Florian Dreher, beide ILS, sowie Sandra Rupp und Daniel Sauter, beide FW. Zu Beginn der konstituierenden Sitzung gratulierte Bürgermeister Maik Lehn den Räten zur gewonnenen Wahl. Gleichzeitig führte er ihnen vor Augen, welche Aufgabenfelder beackert werden müssen, als da wären Bildung, Wohnraum, Mobilität, medizinische Grundversorgung, Kinderbetreuung, Natur- und Umweltschutz, Sicherheit vor Ort, Digitalisierung und vieles andere mehr.

Jede Menge Aufgaben

Bei der reichhaltigen Aufzählung des Bürgermeisters dürften sicher dem einen oder anderen der „Neuen“ vielleicht ein bisschen schwummrig geworden sein, zumal der Hinweis nicht fehlte, persönliche Interessen hintan zu stellen und stets das Allgemeinwohl im Blick zu halten. „Das Mandat verpflichtet Sie auch dazu, uneigennützig und verantwortungsvoll damit umzugehen“, betonte der Bürgermeister. Auch müssten die neuen Räte gewärtig sein, nun einem erhöhten Druck von außen ausgesetzt zu sein, da nicht jede Entscheidung des Gemeinderats in der Öffentlichkeit akzeptiert und mitgetragen werde.

Dennoch sollten die Räte ihre Entscheidungen „nach freiem Willen und der eigenen Überzeugung vertreten“. Maik Lehn lud die neu gewählten Vertreter der Bürgerschaft ein, gemeinsam mit der Verwaltung an der Zukunft der Gemeinde zu arbeiten und gab das Motto aus: „Gemeinsam sind wir stark!“

Zwei Stellvertreter gewählt

Nach § 38 der Gemeindeordnung sind für Gemeinden ohne einen Beigeordneten aus den Reihen des Ratsgremiums ein oder mehrere Bürgermeisterstellvertreter zu wählen. In einer offenen Wahl wählten die Räte für die Fraktion der Freien Wähler Sandra Rupp als Stellvertreterin und für die CDU und die ILS, die als gemeinsame Fraktion auftreten, Klaus-Dieter Halder.

Zu Mitgliedern des beratenden Technischen Ausschusses wurden Daniel Sauter, Daniel Hagg, Ralf Maier und Verena Merz, alle FW, bestimmt, sowie aus den Reihen der CDU/ILS Florian Dreher, Oliver Beil und Christian Löffler. Zum Verwaltungsausschuss gehören künftig Andrea Halder, Hilda Bartl und Sandra Rupp von den FW, sowie Klaus-Dieter Halder und Lothar Löffler, CDU/ILS. Den Vorsitz in beiden beratenden Ausschüsse führt Bürgermeister Maik Lehn.

Vor den Wahlprozeduren verpflichtete der Rathauschef das neue Gremium mit Eidesformel, Handschlag und Unterschrift, ihr Ehrenamt nach bestem Wissen und Gewissen auszuüben.

Er belehrte darüber, dass Gemeinderäte keine Ehrenbeamte sind, die deshalb auch nicht nach Artikel 78 der Landesverfassung vereidigt werden, sondern vom Bürgermeister per Handschlag nach vorheriger Unterrichtung über Rechte und Pflichten eines Gemeinderates.

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