Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Handball

Im Derby gegen Frisch Auf Göppingen: HBW-Trainer Jens Bürkle fordert Steigerung

14.11.2019

Von Marcus Arndt

Im Derby gegen Frisch Auf Göppingen: HBW-Trainer Jens Bürkle fordert Steigerung

© Moschkon

Der HBW tritt am Sonntag in Göppingen an.

Teil zwei der schwäbischen Wochen. Am Sonntagnachmittag geht der Balinger Bundesliga-Aufsteiger in Göppingen auf die Platte. Der Altmeister konnte seine Serie in Flensburg nicht fortsetzen.

Anders erging es zuletzt dem HBW. Dieser drehte in der finalen Spielphase noch einen 23:25-Rückstand gegen Stuttgart – ist seit nunmehr drei Begegnungen ungeschlagen.

„Natürlich haben wir in den vergangenen Wochen besser gespielt“, räumt Jens Bürkle unumwunden ein, „aber die Konkurrenz hat es zum dritten Mal in Folge nicht geschafft, uns zu besiegen!“

Punkteteilung im Derby: Die Fotos vom 25:25 des HBW gegen Stuttgart

Ein spannendes Prestigeduell lieferten sich am Donnerstagabend der HBW Balingen-Weilstetten und der TVB Stuttgart. Die "Gallier" lagen lange zurück, konnten am Ende aber immerhin noch einen Zähler erkämpfen - und haben damit in der Bundesliga-Tabelle weiter einen knappen Vorsprung auf die Landeshauptstädter.

/
Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Die Fotos vom Derby des HBW gegen Stuttgart.

© Moschkon

Der Balinger Coach kategorisiert das Unentschieden gegen die Wild Boys als „okay, aber bei dieser Torwartdominanz müssen wir eigentlich gewinnen.“ In der Summe hätten viele Kleinigkeiten nicht gepasst, analysiert der Sportwissenschaftler, „in der Abwehr waren wir einen Schritt zu langsam im Angriff zu ungeduldig und nicht präzise genug.“

Trotzdem schafften die „Gallier“ nach einem klaren Rückstand (15:19/37.) noch den Ausgleich. „Wir sind zufrieden, können mit dem Punkt leben“, bilanziert Bürkle, „haben aber das Potenzial, um uns zu verbessern.“

Leistungssteigerung nötig

Im Prestigeduell mit dem früheren Europapokalsieger der Landesmeister und EHF-Cup-Gewinner dürfte diese Leistung jedoch nicht ausreichen. Eindrucksvoll korrigierte das Team von Trainer Hartmut Mayerhoffer einen ganz schwachen Saisonstart (0:8 Punkte), holte in der Folge 11:3 Zähler.

In Flensburg konnten die Grün-Weißen ihren positiven Trend nicht fortsetzen. Mit 22:28 unterlag Frisch Auf, das sich ungewohnt viele Aussetzer leistete. Symptomatisch für einen gebrauchten Tag: Rückraum-Routinier Tim Kneule kassierte kurz vor der Pause nach einem Wechselfehler seine dritte Zeitstrafe sah und die Rote Karte.

„Ein denkbar schlechter Zeitpunkt, da haben wir alle nicht aufgepasst“, meint der Göppinger Kommandogeber, welcher nach den Verletzungen von Sebastian Heymann und Ivan Sliskovic ohnehin kaum Optionen im linken Rückraum besitzt.

Enttäuschung bei Bagersted

Dass Linksaußen Marcel Schiller (75 Tore) wegen Schulterproblemen nur noch bei einem Strafwurf eingesetzt wurde, schwächte den Traditionsverein weiter. „Klar hatten wir einen eingeschränkten Kader, aber wir müssen mit mehr Körpereinsatz in die Zweikämpfe gehen. Ich bin sehr enttäuscht über unsere Leistung, teilweise war das sogar etwas peinlich“, sagt Göppingens Kapitän Jacob Bagersted.

Moderater formuliert es Mayerhoffer: „Leider hat es von Anfang an nicht gepasst.“ Einzig positiv: Die vier Treffer von Linkshänder Nemanja Zelenovic, welcher in den vergangenen drei Spielen 21 Mal netzte.

Wertvolle Alternativen

„Göppingens Distanzschützen besitzen Qualität“, urteilt Bürkle, zumal Kneule am Sonntag (16 Uhr, EWS Arena) wieder dabei ist – und auch Sliskovic wohl in den Kader zurückkehrt. Mit Nicolai Theilinger besitzt der Altmeister eine weitere wertvolle Alternative, „spielt teilweise mit zwei Linkshändern“, hat der 39-Jährige beobachtet.

Der ehemalige Bundesliga-Kreisläufer hat am Donnerstag mit der gegnerspezifischen Vorbereitung begonnen. „Sehr erfahren“, urteilt er über den Altmeister, der im Sommer seinen Kader umgebaut hat: Sieben Neuzugänge kamen, fünf Spieler haben den Klub verlassen. Markant: Göppingen setzt mit Daniel Rebmann und Urh Kastelic auf ein junges Torhütergespann, verteidigt sehr variabel in zwei Systemen.

„Wir haben beide Varianten auf dem Schirm“, versichert der erfahrene Übungsleiter, „wir müssen selbst besser verteidigen – im Eins-gegen-eins gegen Kneule und Zelenovic.“ Damit möchte er auch die Anspiele an das starke Kreistäuferduo (Bagersted/Kozina) unterbinden. „Wir sind nicht der klassische Außenseiter“, betont Bürkle, „brauchen aber einen guten Tag, um zu punkten.“

Diesen Artikel teilen: