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Bisingen/Balingen

Hund-Mensch-Teams aus der Region haben den Hundeführerschein bestanden

07.05.2019

von Pressemitteilung

Hund-Mensch-Teams aus der Region haben den Hundeführerschein bestanden

© Privat

Alle teilnehmenden Hund-Mensch-Teams haben die Prüfung zum Hundeführerschein bestanden.

Die Teilnehmer der Gruppe von Teamcanin Zollernalb zeigten, was sie im Training gelernt und im Alltag umgesetzt haben. Die Prüfung fand im Raum Bisingen/Balingen statt.

Sechs Teams stellten sich nach intensiver Vorbereitung in mehreren Kursen kürzlich einzeln der Herausforderung und haben sich zur Prüfungsstufe 1 (allgemeine Alltagstauglichkeit) angemeldet.

Anders als bei den Begleithundeprüfungen auf den Hundeplätzen wird bei Teamcanin die Alltagstauglichkeit des Hund-Mensch-Teams geprüft. Es sind alle wesentlichen Bereiche, die eine optimale Mensch-Hund-Beziehung ermöglichen, integriert.

Was bedeutet „Alltagstauglichkeit“?

Jeder Hundeführer hat eigene, für ihn wichtige Schwerpunkte und Interessen, was das alltägliche Zusammenleben mit seinem Hund betrifft. Doch grundsätzlich – und das haben etliche Jahre Erfahrung der Teamcanin-Trainer gezeigt – geht es immer wieder um die gleichen Kernthemen: der Hund soll nicht jagen, nicht an der Leine ziehen und mit Menschen und anderen Hunden sozialverträglich sein.

All das muss ein Hund in der heutigen Gesellschaft können – und es wird vom Hundehalter in der Öffentlichkeit erwartet. Nicht zu vergessen sind Auslastungsmodelle, die es dem Hundehalter ermöglichen, die Bedürfnisse seines Hundes zu erfüllen.

Mensch und Hund als eingespieltes Team

In der Philosophie von Teamcanin münden alle Trainingsansätze, alle Kurse und Seminare, darin, aus jedem Mensch-Hund-Team ein eingespieltes und alltagstaugliches Team zu bilden.

Die Prüfung ist so gestaltet, dass sie ein sehr hohes Maß an Alltagstauglichkeit besitzt und sowohl die Bedürfnisse des Hundes abdeckt als auch das soziale Lernen integriert ist.

Die Prüfung begann an einem Samstagmorgen mit dem ersten Team, das bereits hervorragende Arbeit zeigte. Der erste Prüfungspunkt: ritualisiertes Aussteigen aus dem Auto. Das heißt: Der Hund bleibt im Auto, bis er vom Hundeführer das Okay zum Aussteigen bekommt und verharrt dann im Sitz oder Platz, bis wiederum ein Kommando des Hundeführers das Aufstehen erlaubt. Dies ist im Alltag sehr wichtig, damit der Hund nicht unkontrolliert aus dem Auto springt.

Ohne Zug an der Leine

Die nächsten Prüfungspunkte drehten sich um die Leinenorientierung an kurzer und langer Leine. Der Hund soll ohne Zug an der Leine laufen und dabei immer wieder Kontakt mit dem Hundeführer aufnehmen.

Auch eine Übung, bei der der Hund fünf Minuten lang ruhig auf einer Decke liegen bleibt, war Bestandteil der Prüfung. Das ist zum Beispiel wichtig, wenn man seinen Hund draußen kurz „ablegen“ möchte. Der Rückruf aus der Bewegung heraus muss genau so beherrscht und absolviert werden wie das Ignorieren von Bewegungsreizen.

Hunde müssen ausgelastet sein

Auch beim Spielen muss der Hund entspannt bleiben und soll keinen Besitzanspruch am Spielzeug zeigen. Zudem sind Auslastungsmodelle wie „Sniffle Dog“ und Longieren Themen in der Prüfung, da dadurch auch die Bedürfnisse des Hundes in Bezug auf Auslastung erfüllt werden.

Das ruhige Verharren des Hundes neben dem Hundeführer bei der Begrüßung durch eine fremde Person ist als selbstverständlich anzusehen.

Alle Teilnehmer haben bestanden

Alle sechs Teams haben die Prüfung erfolgreich bestanden. Der letzte Punkt der Prüfung – ein Restaurantaufenthalt, bei dem der Hund ruhig auf der Decke liegen bleibt – bildete gleichzeitig den Abschluss des erfolgreichen Tages im Schützenhaus in Geislingen. Hier konnten sich die Hundeführer austauschen und bereits die Planung für die nächste Prüfungsstufe in Angriff nehmen.

Die Prüfung zum Hundeführerschein ist in dieser Form einmalig in der Region und sollte, so die Verantwortlichen von Teamcanin Zollernalb, für alle verantwortungsbewussten Hundehalter zur Pflicht werden.

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