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Burladingen

Hölzerne Kunst in der Natur: „Stärke“ und „Treue“ hüten nun das Wasser in Melchingen

10.12.2019

von Adelbert Barth

Hölzerne Kunst in der Natur: „Stärke“ und „Treue“ hüten nun das Wasser in Melchingen

© Adelbert Barth

Ortsvorsteherin Waltraud Barth-Lafargue mit den beiden Wasserhüterinnen „Stärke“ und „Treue“.

Auch in Melchingen wachen jetzt zwei Skulpturen der Bad Schussenrieder Künstlerin Teresia Moosherr über das kostbarste Gut der Erde.

Jetzt besitzt auch Melchingen zwei Wasserhüterinnen – nachdem zuvor schon in Hausen fünf Skulpturen der Bad Schussenrieder Künstlerin Theresia Moosherr errichtet wurden. Mitarbeiter des Burladinger Bauhofes und der Melchinger Fronmeister haben sie dieser Tage unweit des alten Wasserreservoirs aufgebaut.

Platz ist wie geschaffen

„Der Platz“, so freut sich Ortsvorsteherin Waltraud Barth-Lafargue, „ist wie geschaffen für die Wasserhüterinnen.“ Direkt bei den Skulpturen befindet sich die Quellfassung der Melchinger Dorfbrunnen, nicht weit weg davon liegen die Quelle der Lauchert und der Kinderthemenweg „Wasser“ mit Schautafeln des japanischen Alternativmediziners und Wasser-Enthusiasten Masuru Emoto. Von daher ein idealer Platz – findet die Ortsvorsteherin. Finanziert wurden die beiden Figuren von den Oberschwäbischen Elektrizitätswerken.

Wasser – ein Menschenrecht

Die Botschaft der Skulpturen Moosherrs ist deutlich: „Wasser für alle ist ein Menschenrecht“. Und: „Wasser ist kostbar.“ Zugleich kritisiert sie die Ausbeutung und das Verprassen der Ressourcen.

Wasser ist für die Künstlerin weiblich, weil sie Frauen als Bewahrerinnen der Schöpfung sieht; sie lassen das Leben entstehen. Wasser selbst sei „der Ursprung allen Lebens: vielfältig und in vielen Formen und Zuständen vorhanden.“

Alle Skulpturen haben einen Namen

Alle Wasserhüterinnen tragen einen Namen. Die beiden Melchinger Skulpturen heißen „Treue“ und „Stärke“. Welche der beide die Treue und welche die Stärke darstellt, das überlässt die Künstlerin dem Betrachter. „Ein Kunstwerk wird erst in den Augen des Betrachters fertiggestellt“, erklärt Theresia Moosherr.

Wie Ortsvorsteherin Barth-Lafargue außerdem sagte, sollen die beiden Skulpturen im Frühsommer mit einen kleinen Fest eingeweiht werden.

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