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Albstadt/Sigmaringen

Hochschulseelsorge bietet mehr als Beratung

27.02.2019

von Pressemitteilung der Hochschule

Der evangelische Pfarrer Matthias Ströhle steht den Studierenden in Albstadt und Sigmaringen als Gesprächspartner zur Verfügung.

Hochschulseelsorge? Damit verbinden viele die Hilfe bei psychischen Problemen, in Notfällen, bei Frust und Kummer. Doch das ist nur ein kleiner Teil seines Angebots, sagt Matthias Ströhle. Der evangelische Pfarrer ist Hochschulseelsorger der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und steht natürlich auch als Gesprächspartner bei Sorgen aller Art zur Verfügung – aber eben nicht nur.

„Ich möchte den Studierenden dabei helfen, anzukommen und Heimat zu finden“, sagt er. Woher die jungen Leute kommen oder welche Religion sie haben, spielt dabei keine Rolle. Im Vordergrund steht für Matthias Ströhle das Angebot, Gemeinschaft zu erleben. „Viele kommen auch mit der Frage auf mich zu, wo sie sich engagieren können“, sagt er. Besonders häufig wenden sich internationale Studierende mit solchen Anliegen an ihn.

Daneben gibt es immer wieder auch Studierende, die sich selbst organisieren und beispielsweise einen Raum in der Sigmaringer Kreuzkirche für regelmäßige Treffen nutzen. „Diese Gruppe ist autonom, der Stab wird immer weitergegeben“, sagt er. Matthias Ströhle würde diesem Bereich insgesamt gerne noch etwas mehr Schwung geben, ist dafür aber auf junge Leute angewiesen, die das Angebot auch nutzen würden. „Man könnte Kinoabende organisieren oder mal ein gemeinsames Frühstück“, sagt er. „Vielleicht in der Prüfungsphase, zum Krafttanken.“

Hoffnung macht ihm, dass ab April im Pfarrhaus an der Kreuzkirche Studierende wohnen werden, weil der Raum zur Verfügung stand. „Es wäre schön, wenn sich aus dieser Wohngemeinschaft neues Leben entwickelt.“ Die fünf Zimmer sind bereits vermietet, hinzu kommen eine gemeinsame Küche, ein großzügiger Gemeinschaftsbereich und ein Garten – die Kirche investiert in die Ausstattung.

Nur um Aktionen geht es in der Hochschulseelsorge aber nicht. Immer wieder treten Studierende auch mit ihren kleinen und großen Sorgen an den Pfarrer heran, häufig findet die Kontaktaufnahme per E-Mail statt. Prüfungsangst, Liebeskummer, ein Todesfall in der Familie, finanzielle Sorgen und manchmal auch gar kein konkreter Anlass: „In den Gesprächen geht es oft um alles Mögliche“, sagt Matthias Ströhle. „Ich höre einfach zu. Das allein reicht häufig schon, weil es entlastend ist.“

Zu Beginn des kommenden Semesters bietet Pfarrer Matthias Ströhle am Dienstag, 2. April, ab 16.30 Uhr wieder ein Willkommenscafé für Erstsemester und andere interessierte Studierende in den Räumen der Sigmaringer Kreuzkirche an.

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