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Meßstetten

Hinter der Heinstetter Festhalle entsteht ein neues Schuppengebiet

15.05.2019

Von Volker Schweizer

Hinter der Heinstetter Festhalle entsteht ein neues Schuppengebiet

© Stadt Meßstetten

Der Bedarf an neuen Schuppen in Heinstetten ist groß. Die Planung sieht zehn Plätze mit einer Größe zwischen 558 und 755 Quadratmetern vor.

Wer als Hobby-Landwirt in Heinstetten dringend Platz für seine Fahrzeuge und Geräte braucht, für den ist Land in Sicht.

Die Stadt Meßstetten arbeitet an der Erschließung eines Schuppengebiets in Heinstetten. Ende des Jahres könnte es möglicherweise fertig sein. Der Gemeinderat hat die weiteren Weichen dafür gestellt.

Zehn Plätze gibt es für Schuppen

Im Gebiet „Ried“, im Südwesten von Heinstetten, hinter der Festhalle, sollen zehn Schuppenbauplätze mit einer Größe zwischen 558 und 755 Quadratmetern entstehen. Die Gesamtfläche beträgt 0,8 Hektar.

Nachfrage ist groß

Die Nachfrage nach Plätzen ist groß. Deshalb stand das Schuppengebiet nicht zum ersten Mal auf der Tagesordnung. Schon vor einem Jahr wurden die Änderungswünsche des Heinstetter Ortschaftsrates in die Planung eingearbeitet: Nicht nur Sattel- sondern auch Pultdächer sind zugelassen. Die Baufenster wurden ebenfalls modifiziert.

Es darf kein kleines Gewerbegebiet entstehen

In der jüngsten Sitzung ging es um die Stellungnahmen der Behörden und den vom Gesetzgeber geforderten Umweltbericht. So ist es dem Regionalverband Neckar-Alb wichtig, dass es im Schuppengebiet keine Strom- und Wasserversorgung gibt. Es dürfe kein kleines Gewerbegebiet entstehen. Unverschmutztes Niederschlagswasser ist auf dem Grundstück zur Versickerung zu bringen. Nebenanlagen wie Garagen werden nicht zugelassen. Die befestigten Flächen auf den privaten Grundstücken sind ausschließlich aus wasserdurchlässigen Belägen wie Schotter oder Schotterrasen, Rasenpflaster oder Rasengittersteinen zulässig.

Satzungsbeschluss steht aus

„Durch die Ausweisung von zwei Waldrefugien werden die Eingriffe in die Natur ausgeglichen“, informierte Klaus Grossmann vom gleichnamigen Balinger Fachbüro. Was den Artenschutz betreffe, seien keine Maßnahmen notwendig. Auf Vorschlag von Heinstettens Ortsvorsteher Thomas Deufel wurde mehrheitlich beschlossen, Dachneigungen von zehn bis 35 Grad zuzulassen. Thomas Deufel machte sich stark dafür, dass noch in diesem Jahr mit der Erschließung des Schuppengebietes begonnen wird. Nächster Schritt ist nun der Satzungsbeschluss, der dann dem Landratsamt zu melden ist.

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