Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Balingen

Hilfe für krebskranke Kinder: Klaus Schlotterbeck macht Katharinenhöhe eine große Freude

04.06.2019

von Pressemitteilung

Hilfe für krebskranke Kinder: Klaus Schlotterbeck macht Katharinenhöhe eine große Freude

© Privat

Klaus Schlotterbeck (vorne links) ist oft Gast in der Katharinenhöhe. Kürzlich überreichte der Balinger über 62 000 Euro an die Klinik.

Kindern und ihren Familien nach einer schweren Erkrankung wieder auf die Beine und zurück ins Leben helfen: Dieser Aufgabe stellt sich die Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe im Schwarzwald seit vielen Jahren. Zu ihren treuesten Unterstützern gehört der Balinger Freundeskreis, der kürzlich wieder eine Spende in Höhe von über 62.000 Euro überreichen konnte.

Für den Balinger Klaus Schlotterbeck war es ein ganz besonderer Moment: Mit großer Freude überreichte er kürzlich im Namen des Freundeskreises Katharinenhöhe Balingen die Jahresspende 2018 überreichen. Stephan Maier, Geschäftsführer der Katharinenhöhe, freute sich sehr und bat, seinen großen Dank an alle Balinger Spender zu überbringen.

„Mit dieser sehr großen Spende haben Sie wieder einen unglaublichen Beitrag für unsere an Krebs erkrankten Kinder geleistet“, bedankte er sich. Seit 20 Jahren engagier sich Klaus Schlotterbeck mit seinem Freundeskreis für das Haus im Schwarzwald.

„Der Snoezlenraum, der Gehparcour, der große Kinderspielplatz, medizinische Geräte und viel Spielzeug tragen alle Balingen im Namen“, formulierte Maier. „Zwischenzeitlich haben Sie uns mit über 620.000 Euro unterstützt, wir sind Ihnen zu größten Dank verpflichtet.“

Was die Katharinenhöhe macht

Als führende Spezialklinik für die Rehabilitation onkologischer, hämatologischer und kardiologischer Erkrankungen bei Kindern und jungen Menschen bietet die Katharinenhöhe umfassende medizinische, physiotherapeutische und psychologische Unterstützung. Dafür gibt es heute mehr und mehr Bedarf.

Denn beim Patienten und seiner Familie entstehen durch die besonderen Belastungen der Akuttherapie schwere psychische Reaktionen und Belastungen. Während sich die stationären Aufenthalte zunehmend verkürzen, verlagert sich ein Großteil der Behandlung in die stationäre Rehabilitation.

Das bewährte, richtungweisende Konzept der Katharinenhöhe hilft, die Gesundheit zu stabilisieren und die vielfältigen Belastungen zu verarbeiten. Hochqualifizierte Mitarbeiter arbeiten ganzheitlich-interdisziplinär. Die medizinisch-physiothera-

peutschische Behandlung ergänzt eine intensive psychologische und psychosoziale Betreuung.

Modernste Ausstattung und die hervorragende Lage in der Erholungslandschaft des Schwarzwaldes sorgen für beste Rahmenbedingungen.

Krankheit ist ein Schock für die Eltern

Ein Kind ist an Krebs erkrankt. Oder an einem schweren Herzfehler. Ein Schock für die Eltern, die ein solches Schicksal trifft. Jetzt ändert sich der Lebensalltag des Kindes entscheidend. Die ganze Familie leidet unter dem physischen und psychischen Druck.

Während der Therapiezeit in der Akutklinik sind die Familienmitglieder in der Regel getrennt. Für die Geschwister müssen Notlösungen zur Betreuung gefunden werden. Den Eltern fehlt die Zeit und vor allem die Energie, sich ausreichend um die Geschwister zu kümmern. Das an Krebs erkrankte Kind bestimmt den Alltag und fordert jede Minute. Der Alltag muss völlig neu organisiert werden.

Nach der hoffentlich gut verlaufenen, meist wochenlangen Behandlung in der Akutklinik normalisiert sich das Leben nur ganz langsam. Mutter, Vater, das kranke Kind und die Geschwister sind sich zwar räumlich nahe. Aber eine innerliche Nähe und Verbundenheit muss oft neu aufgebaut und erarbeitet werden.

Nach der Krankheit zurück zur Normalität finden

Das Kind, das seine schwere Krankheit überwunden hat, muss nun zur Normalität zurückfinden. Seine Gesundheit ist zu stabilisieren. Und hier kommt die Katharinenhöhe ins Spiel. Familienorientierte Rehabilitation bedeutet: Das Kind bleibt nicht allein in der Rehabilitationsklinik, sondern wird von der ganzen Familie begleitet. Jetzt hat die Familie seit Monaten endlich wieder Zeit Kraft zu schöpfen, aufzutanken und im familiären Miteinander ein Stück Leben nachzuholen, da ihr während der Zeit der Intensivtherapie entgangen ist.

Viele 1000 Kinder und Jugendliche haben in den letzten 30 Jahren auf der Katharinenhöhe „Wieder aufgelebt“, wieder ins Leben zurückgefunden, Hilfe bekommen um mit der neuen Situation im täglichen Leben zurecht zu kommen.

Diesen Artikel teilen: