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Geislingen

Heute so, morgen so: Die Geislinger Stützmauer an der L 415 bleibt vorerst, wie sie ist

20.09.2019

Von Rosalinde Conzelmann

Heute so, morgen so: Die Geislinger Stützmauer an der L 415 bleibt vorerst, wie sie ist

© Rosalinde Conzelmann

Eigentlich sollte die Sanierung der Stützmauer schon abgeschlossen sein. Aber meistens kommt es anders, als man denkt.

Das Regierungspräsidium Tübingen will die Sanierung in einem Aufwasch mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt machen, damit sich die Behinderungen in Grenzen halten. Die Stadt hat aber noch gar keinen Termin für die Sanierung und staunt über die RP-Pläne. Ein Meinungsbeitrag von Rosalinde Conzelmann.

Bei Verkehrsfragen versteht der Schwabe keinen Spaß. Insbesondere wenn es um sein Heilix Bleche und um Straßensperrungen geht.

Das wiederum scheint aber das Regierungspräsidium keinen Stecken zu interessieren. Zumindest was den aktuellen Fall der angekündigten Straßensperrung der L 415 zwischen Geislingen und Balingen betrifft.

Wie berichtet, wird der Belag auf dem Teilstück zwischen dem Ortsende von Geislingen und der Rosenfelder Straße in Balingen ab dem 23. September saniert.

Was ist mit der Stützmauer?

Eigentlich war vorgesehen, dass die Stützmauer am Geislinger Friedhof, die aus Sicherheitsgründen bereits verstärkt worden ist, Anfang September neu gebaut wird und sich danach die Belagsarbeiten anschließen.

So hatte es die Pressestelle des RP Tübingen im April verkündet. Jetzt ist von der Stützmauer keine Rede mehr und auf Nachfrage der Redaktion heißt es in Tübingen, dass die Planungen zur Sanierung der Mauer nicht rechtzeitig abgeschlossen werden konnten.

Die Sanierung wird verschoben

Und weil man die Verkehrsteilnehmer, die ja wegen der Belagsarbeiten bis November mit Behinderungen rechnen müssen, nicht noch mehr stressen wolle, werde die Sanierung der Mauer verschoben.

Die Tübinger Straßenplaner haben auch schon eine Idee, wann die Stützmauer gemacht wird. „Es ist vorgesehen die Mauersanierung mit der von der Stadt Geislingen geplanten Sanierung der Ortsdurchfahrt durchzuführen“, schreibt die Pressestelle.

Beides in einem Aufwasch

Dann wäre die Straße eh gesperrt und beides ginge in einem Aufwasch.

Auf den ersten Blick keine schlechte Idee, die allerdings bei der Stadt Geislingen für Verwunderung sorgt.

Dass die Geislinger Ortsdurchfahrt im Zuge der Stadtkernsanierung verändert wird, ist gesetzt. Wann und in welcher Form dies passieren wird, steht jedoch noch in den Sternen.

Mal sehen, wer schneller ist, das RP oder die Stadt. Gefahr besteht ja keine, die Stützmauer ist zwar hässlich, aber sie hält.

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