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Fußball

Heuberger triumphieren: Obernheim/Nusplingen 2 setzt sich beim Oberhohenberg-Pokal durch

21.07.2019

Von Matthias Zahner

Heuberger triumphieren: Obernheim/Nusplingen 2 setzt sich beim Oberhohenberg-Pokal durch

© Moschkon

Obernheim/Nusplingen 2 gewann im Finale des Oberhohenberg-Pokals gegen Deilingen.

Gastgeber und Titelverteidiger SV Dotternhausen verlor beim Oberhohenberg-Pokal überraschend das Halbfinale gegen den SV Deilingen.

Die SG Obernheim/Nusplingen 2 hat den Oberhohenberg-Pokal in Dotternhausen gewonnen. Der Bezirksliga-Aufsteiger besiegte im Finale den SV Deilingen mit 5:4 nach Elfmeterschießen.

Entscheidung fällt vom Punkt

Jonas Henne verwandelte den entscheidenden Elfmeter, verlud SVD-Keeper Marius Stier auch ein zweites Mal, nachdem er bereits seinen ersten Versuch souverän im Gehäuse untergebracht hatte. Sebastian Moser im Tor der Heuberger hielt zuvor gegen Deilingens Kapitän Thomas Hermle.

„Wir waren im Finale spielerisch die bessere Mannschaft, deshalb wäre es schade gewesen, wenn wir es verloren hätten“, konstatierte SG-Coach Bernd Lehr.

Deilingen setzt auf die Defensive

Seine Truppe war von Beginn an um Spielkontrolle bemüht. Tino Butz und Manuel Moser (8. Minute, 10.) verbuchten die ersten Torannäherungen für die Heuberger. Die beste Chance auf das 1:0 vergab Obernheim/Nusplingens Innenverteidiger Steffen Ritter, der an Stier scheiterte (19.).

Der B-Ligist aus dem Bezirk Schwarzwald beschränkte sich aufs Verteidigen, was ihm auch gut gelang. So blieb es nach den regulären 40 Minuten beim 0:0. Manuel Friz‘ Schuss auf die Latte war der Höhepunkt in der zweimal fünfminütigen Verlängerung. „Deilingen hat gut dagegengehalten“, zollte Lehr dem Gegner Respekt.

Missglückter Auftakt

Seine Truppe war in Gruppe A mit einer 1:2-Niederlage am Freitag gegen Dotternhausen 2 ins Turnier gestartet. „Damit war ich nicht zufrieden. Wir haben eigentlich das Spiel kontrolliert, aber in der zweiten Halbzeit hat die Rückwärtsbewegung nicht mehr gestimmt“, analysierte Lehr.

Am Sonntag steigerte sich die SG allerdings und löste mit zwei 1:0-Erfolgen gegen Deilingen und den TV Wehingen das Ticket für die Vorschlussrunde. Deilingen wurde durch ein 0:0 gegen Wehingen und einen 3:1-Sieg gegen die Zweitvertretung des Gastgebers Gruppenzweiter.

Gastgeber legen gut los

In Gruppe B hinterließ Gastgeber SV Dotternhausen einen starken Eindruck und qualifizierte sich mit Siegen über die TG Schömberg (7:0), den SV Schörzingen (2:0) und den FSV Zepfenhan (2:0) mehr als souverän für das Halbfinale.

Hinter den Hausherren reihte sich Schörzingen ein, das es durch ein 2:0 gegen Zepfenhan sowie ein 1:1 gegen Schömberg auf vier Punkte brachte.

Im ersten Semifinale behielt der Bezirksliga-Aufsteiger vom Großen Heuberg mit 1:0 die Oberhand über Schörzingen.

„Die Körner haben gefehlt“

Schwer tat sich Dotternhausen im zweiten Halbfinale gegen Deilingen. Nach dem 0:1-Rückstand egalisierten die Grün-Weißen das Ergebnis postwendend. Im Elfmeterschießen revanchierte sich die Mannschaft aus dem Nachbarbezirk für die Finalniederlage im Vorjahr und zog durch ein 5:4 ins Endspiel ein. „Uns haben im Halbfinale ein wenig die Körner gefehlt“, sagte Dotternhausens Spielleiter Timo Ringwald, „wir hatten nur noch einen Auswechselspieler, das hat man dann schon gemerkt. Aber wichtig für uns war, dass wir ohne Verletzungen durchs Turnier gekommen sind.“

Den dritten Platz schnappte sich Schörzingen durch einem 7:6-Sieg im Elfmeterschießen gegen den Gastgeber.

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