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Harthausen

Harthauser Grundschüler machen Probe aufs Exempel: Outdoor-Lernen ist unersetzlich

05.07.2019

von Karl-Otto Gauggel

Harthauser Grundschüler machen Probe aufs Exempel: Outdoor-Lernen ist unersetzlich

© Karl-Otto Gauggel

Die Kinder hatten im grünen Klassenzimmer großen Spaß.

Seit vielen Jahren veranstaltet die Grundschule Harthausen in enger Kooperation mit Förster Michael Schmid einen Waldtag, bei dem die Schüler den Lebensraum Wald mit allen Sinnen erleben können.

Bei idealen Wetterbedingungen starteten die 75 Schüler begleitet von ihren Lehrerinnen und auch einigen Eltern zur Gereuter-Hütte kurz vor Winterlingen. Dort erklärte Michael Schmid den Ablauf des Tages und und die klassengemischten Gruppen machten sich auf den Weg zu den vier vorbereiteten Stationen, die in dem schattigen Buchenwald als Rundparcours aufgebaut waren. An jeder Station blieben die Schüler etwa 40 Minuten lang und lernten im Ablauf des Stationenzyklus den Wald in seinen vielen Facetten kennen.

Der reinste Abenteuerspielplatz

Die Stationen hatte der Förster Michael Schmid zusammen mit seinem Forst-Team zuvor aufgebaut und den Weg markiert. Direkt vor der Gereut-Hütte war das Ökomobil der Sparkassenstiftung platziert und die Kinder suchten in der unmittelbaren Umgebung nach Insekten, Ameisen oder Käfern, die dann im Ökomobil in Vergrößerung auf einem Bildschirm gezeigt und von Hannes Schurr erklärt wurden. Dabei stellten die Kinder immer wieder Fragen, die vom Fachmann beantwortet wurden.

An der zweiten Station durften die Schüler unter dem Motto „Abenteuer Wald“ unter der Obhut von Michael Schmid aus langen Ästen Speere schnitzen, die sie dann beim Schleudern auf die benachbarte Wiese auch selber testen durften. An der Station der Albstädter Waldpädagogin Yvonne Mattes lernten die Grundschüler die wichtigsten einheimischen Baumarten kennen.

Dabei kamen auch der Borkenkäfer zur Sprache und die verschiedenen einheimischen Waldtiere, die in der Lebensgemeinschaft des Waldes vorkommen.

Das Thema „Kunst im Wald“ stand bei Sabine Froemel auf dem Plan.

Von der Neugier begeistert

Dabei fertigten die Schüler aus den verschiedenen Naturmaterialien des Waldes wahre Kunstwerke in Form eines Mandala. Bei einem Rundgang, an dem auch Ortsvorsteher Emil Oswald teilnahm, zeigte sich die Schulleiterin Daniela Amstutz-Kurz begeistert von der Neugier und der Kreativität ihrer Schüler.

Dabei betonte sie, dass dieses ganzheitliche Outdoor-Lernen im Wald mit allen Sinnen vor allem durch seinen Erlebnischarakter unersetzlich sei.

Sie sei, so die Schulleiterin, Revierleiter Michael Schmid und seinen Mitarbeitern vom Forst für ihr Engagement für die Schule von Herzen dankbar.

Nachdem der Parcours von allen Gruppen absolviert war, hatten die Forstwirte um die Mittagszeit bereits ein großes Grillfeuer entzündet und man feierte gemeinsam mit allen Beteiligten, Eltern und Geschwistern zum Abschluss eine Grillparty.

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