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Handball

Handball-Bezirk veröffentlicht Einteilung: Rochaden in den Kreisliga-Staffeln

17.06.2020

Von Larissa Bühler

Handball-Bezirk veröffentlicht Einteilung: Rochaden in den Kreisliga-Staffeln

© Moschkon

Der TV Streichen verblieb nach dem Saisonabbruch auch als Schlusslicht in der Bezirksliga.

Auch im Handball-Bezirk Neckar-Zollern wurde mit dem Saisonabbruch beschlossen, den Abstieg auszusetzen. Zwei Mannschaften treten jedoch freiwillig den Weg nach unten an, eine davon ist der TV Hechingen.

13 Mannschaften spielen dafür in der kommenden Runde eine Klasse höher. Während dabei drei Aufsteiger aus dem Damenbereich kommen, sind es bei den Herren deutlich mehr Teams.

Der Grund: Das Aus für die Kreisliga C. Nachdem in der vergangenen Spielzeit kurzfristig noch zwei Teams abgemeldet hatten, spielten letztlich nur drei Mannschaften gegeneinander. „Wir haben uns dann besprochen, dass es so keinen Sinn macht“, erklärt der Bezirksvorsitzende Wolfgang Köhl. Der Leiter Spieltechnik Volkan Güler stockte nun also die beiden weiteren Kreisliga-Staffeln auf.

Neuling aus Südbaden

Die HSG Baar 4, der TV Onstmettingen 2 und die HK Ostdorf/ Geislingen 3 wurden der Kreisliga B zugeteilt. Die umfasst künftig statt wie zuletzt sieben nun elf Mannschaften. Neben den Ex-C-Ligisten sind nämlich auch die SG Dunningen/Schramberg 3 (Wechsel aus dem Verband Südbaden), der TV Aixheim 3, der HWB Winterlingen-Bitz 2 und die HSG Fridingen/Mühlheim 3 neu dabei.

Aus der Kreisliga B schafften wiederum der TV Spaichingen 3, die HSG Albstadt 3 und der VfH Schwenningen den Sprung nach oben. Die Kreisliga A umfasst künftig zehn statt bisher sieben Teams. Denn neben den drei Aufsteigern ist auch der einzige Absteiger im Herrenbereich, der TV Hechingen, hier künftig am Start.

Schwenningen ins Oberhaus

Nach nur 2:26 Punkten in der vergangenen Saison verabschiedete sich der TVH freiwillig aus der Bezirksklasse. Ebenfalls nicht mehr mit dabei ist der VfH Schwenningen, der mit makellosen 26:0 Zählern aufsteigen durfte. Dennoch bleibt es in der Bezirksklasse weiterhin bei zehn Mannschaften.

Aus der Kreisliga A nutzte nämlich der TSV Stetten a.k.M. die Aufstiegsmöglichkeit, zudem ist mit der SG Dunningen/Schramberg 2 auch hier eine neue Mannschaft mit am Start.

Die Anzahl der Mannschaften blieb auch in der Bezirksliga unverändert obwohl hier gleich zwei Mannschaften den Einzug auf die Verbandsebene feiern durften. Mit der TG Schömberg und dem TV Spaichingen verabschiedete sich ein Duo in die Landesliga, neben dem VfH Schwenningen ist jedoch auch im Oberhaus des Bezirks ein neues Team der SG Dunningen/Schramberg dabei. Absteiger gab es aus dem Oberhaus keine.

TGS-Damen steigen freiwillig ab

Anders sieht es da bei den Damen aus. Dort hatte die TG Schwenningen in der abgebrochenen Spielzeit nur drei Siege in 15 Partien erspielt. Nun entschieden sich die Schwenningerinnen, künftig in der Bezirksklasse aufzuschlagen. Während das Schlusslicht freiwillig runter ging, verzichtete der Primus auf den Aufstieg.

Die TG Schömberg bleibt weiterhin auf Bezirksebene und so nutzte die zweitplatzierte HSG Rottweil die Chance für die Landesliga. Aus der Bezirksklasse schaffte die HSG Neckartal derweil den Sprung in die Bezirksliga, die damit künftig zehn Teams umfasst.

Schömberg 2 nicht dabei

Wie im Vorjahr treten in der Bezirksklasse sieben Mannschaften an, obwohl mit Schwenningen und dem Aufsteiger Frittlingen-Neufra (künftig: HC Frittlingen/Balgheim/Neufra) ein Duo hinzu kam. Denn die TG Schömberg meldete ihre zweite Mannschaft vom Spielbetrieb ab.

In der Kreisliga A, wo Meister Baar 4 den Frittlingerinnen in Sachen Aufstieg den Vortritt ließ, bleibt es bei sieben Teams. Die HSG Albstadt schickt hier nämlich eine zweite Garde ins Rennen.

Abmeldungen noch möglich

„Vielleicht reduziert sich die Zahl der Mannschaften aber noch einmal“, so Köhl. Bis zum 30. Juni können die Vereine ihre Mannschaften noch abmelden. Die Einteilung an sich soll davon allerdings nicht betroffen werden. Das heißt, wenn eine Mannschaft abmeldet, wird die betreffende Liga einfach verkleinert. Wann wieder Ligaspiele für die Bezirkshandballer stattfinden können, ist noch nicht klar.

Andere Entscheidungen sind jedoch schon gefallen. Beispielsweise, dass 2020/21 keine Bezirkspokalrunde ausgetragen wird. Auch der HVW-Pokal fällt aus. Wenn möglich, soll das Bezirkspokal-Final-Four 2019/20 im Herbst/Winter 2020 nachgeholt werden. Hier stehen die Teilnehmer und auch der Ausrichter mit der HSG Baar fest.

Nachwuchs in der Schwebe

Eine Spielklasseneinteilung der Jugendmannschaften ist im Moment nicht möglich, noch warten die Verantwortlichen der Bezirke aktuell auf eine Regelung, wie der Spielbetrieb der Jugendmannschaften auf Verbandsebene organisiert wird. Ein Termin für den Staffeltag der E- und F-Jugend ist ebenfalls noch nicht abzusehen.

„Wir hängen in der Luft“, sagte der Vorsitzende des Bezirks Neckar-Zollern, Wolfgang Köhl. Etwas Klarheit könnte es jedoch schon am Wochenende geben. „Am Samstag werden die acht Bezirksvorsitzenden aus Württemberg zusammen kommen“, verriet Köhl.

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