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Handball

HBW-Manager Wolfgang Strobel im Interview: „Neue Saison nur schwer planbar“

29.04.2020

Von Marcus Arndt

HBW-Manager Wolfgang Strobel im Interview: „Neue Saison nur schwer planbar“

© Moschkon

Wolfgang Strobel zieht Bilanz.

Nach dem Wiederaufstieg präsentierte sich der HBW Balingen-Weilstetten nach einem Stotterstart meist konkurrenzfähig. Geschäftsführer Wolfgang Strobel zieht eine positive Bilanz, steht allerdings vor einer schwer planbaren Spielzeit 2020/21.

Herr Strobel, wie fällt Ihr persönliches Fazit nach einer unvollendeten Runde aus?

Wolfgang Strobel: In einer sehr, sehr ausgeglichenen Liga haben wir uns als Aufsteiger positiv präsentiert und vor allem in den Heimspielen sehr gut performt. Der souveräne Sieg in Göppingen war zweifelsohne ein Highlight – ebenso die Erfolge über Melsungen und Berlin.

Und was lief nicht so gut?

Wir haben in den Spielen gegen die direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt zu viel liegen lassen. Da hatten wir uns vor heimischer Kulisse gegen die Eulen aus Ludwigshafen und Stuttgart mehr ausgerechnet – zumal wir in dieser Saisonphase stark gespielt und uns auf einem hohen Niveau präsentiert haben.

Mit Fabian Wiederstein haben Sie bislang erst einen externen Neuzugang verpflichtet – und das bei fünf Abgängen im Sommer...

Wir hatten in der vergangenen Runde einen sehr großen Kader – und natürlich verlieren wir an Qualität und Quantität. In der aktuellen Situation ist es schwierig, zu planen. Wichtig ist, dass wir in der Vorbereitung wieder zur Normalität finden – im Rahmen dessen, was die Gesellschaft zulässt.

Sie haben konkrete Vorstellungen, wie die Mannschaft aussehen soll. Wie planen Sie?

Natürlich, aber die wirtschaftlichen Voraussetzungen müssen dafür gegeben sein. Wir wollen uns im Rückraum verstärken. Im Moment ist es aber schwierig, zumal wir den Etat der Vorsaison sicherlich nicht zur Verfügung haben. Es ist eine hohe Bereitschaft bei unseren Partnern da – aber die Unsicherheit ist spürbar. Das ist verständlich, deshalb planen wir mit einem geringeren Budget.

Kommt noch ein klassischer Spielmacher?

Wir haben mit Jona Schoch eine wertvolle Alternative für die zentrale Rückraumposition im Kader. Ich denke, dass er mit Lukas Saueressig ein starkes Gespann bilden könnte. Wir wollen uns bei der Suche nach einem Neuzugang nicht allzu sehr einschränken. Idealerweise sollte dieser in der Mitte und auf Halblinks spielen können, aber der Markt ist in diesen Zeiten alles andere als einfach.

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