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Handball

HBW Balingen-Weilstetten nach dem Trainingslager: „Wir müssen weiter vorsichtig sein“

30.07.2020

Von Marcus Arndt

HBW Balingen-Weilstetten nach dem Trainingslager: „Wir müssen weiter vorsichtig sein“

© Moschkon

In gut einer Woche steht für den HBW das erste Testspiel an.

Schritt für Schritt normalisiert sich der Alltag für die „Gallier“. Nach vier Tagen in Oppenau trainiert der Kreisstadt-Klub wieder in heimischen Gefilden. Auswärts absolviert das Team von Trainer Jens Bürkle den ersten Test.

Beim Schweizer Serienmeister Schaffhausen geht der letztjährige Aufsteiger am 8. August nach mehrmonatiger Wettkampfpause wieder auf die Platte (17 Uhr, BBC Arena).

Die Eidgenossen planen beim Falkencup wieder mit Zuschauern – wollen unter dem neuen Trainer Adalsteinn Eyjolfsson, welcher in den Vorsaison noch den HC Erlangen coachte, vor dem Schweizer Supercup Ende August gegen den HSC Suhr-Aarau bereits ein erstes Ausrufezeichen setzen.

Jens Bürkle erwartet, „dass wir einfach gut spielen. Wir haben in der Vorbereitung nur ein paar Möglichkeiten um zu testen. Ich hoffe, dass den Spielern die Bedeutung bewusst ist und dass jeder versucht, die Chance zu nutzen.“ Vor dem Duell mit den Kadetten rückt bei den Balingern „das Handball spielen immer mehr in den Vordergrund“, verrät der HBW-Kommandogeber. Er fügt hinzu: „Wir werden die physische Belastung weiter erhöhen, die Stehzeit reduzieren. Es geht jetzt darum, ganz gezielt Reize zu setzen, damit wir für diese erste Begegnung dann bereit sind.“

Zufriedener Trainer

In der vergangenen Woche hat der Bundesligist ein Kurz-Trainingslager im Renachtal absolviert. „Es war richtig gut, ich bin sehr zufrieden“, bilanziert Bürkle, „wir haben zweieinhalb Tage wirklich hart gearbeitet. Die Unterkunft war klasse, das Wetter toll – so konnten die Spieler in der freien Zeit auch im Pool etwas entspannen. Ich denke, die Mannschaft hat die gemeinsame Zeit auch genossen.“

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❤️ GALLIER IM TRAINGSLAGER ❤️ Mit einem Erinnerungsfoto ging das Trainingslager der Gallier heute nach dem gemeinsamen Frühstück zu Ende. Seit Freitag waren auch einige Sponsoren und Partner der Gallier mit von der Partie und haben am gestrigen Samstag einige Aktivitäten mit der Mannschaft unternommen und die Jungs bei einem gemeinsamen Grillabend auch näher kennen gelernt. Ein besonderer Dank gilt zum Abschluss allen Beschäftigen des Hotel & Restaurant Sonnenhof in Lautenbach und Guide Guido Walter, die ihren Teil dazu beigetragen haben, dass das Trainingslager nicht nur sportlich ein Erfolg wurde, sondern mit allem Drumherum zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. DANKE‼️ #EinmalGallierImmerGallier #EinsFürDieEwigkeit

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Diese trainiert bereits seit Anfang Juli, während das Gros der Konkurrenz den Übungsbetrieb erst später wieder aufgenommen hat. Nach den obligaten Checks und Tests feilen die Schwaben an der Abwehr. „Wir haben sehr viel Zeit in die Verteidigung investiert“, betont Bürkle, „im Angriff ist es noch sehr oberflächlich. Wir werden jetzt aber immer mehr in Richtung Handball spielen gehen, die Spielminuten werden kontinuierlich gesteigert.“

Ohne Verletzungen zu riskieren. „Man merkt schon, wie die Müdigkeit kommt“, sagt der Sportwissenschaftler nach den ersten viereinhalb Wochen Vorbereitung. Ernsthaft angeschlagen sei niemand, so der 39-Jährige weiter, „da hat mal einer einen Pferdekuss oder die Schulter tut weh – auch weil wir die Wurfzahl erhöht haben. Man merkt schon, dass man sich da auf dünnem Eis bewegt, wir müssen weiter vorsichtig sein . . .“

Pause nach dem Kadetten-Spiel

Ganz bewusst hat er sich deshalb für eine mehrtägige Trainingspause nach dem Schaffhausen-Spiel entschieden, bevor in der SparkassenArena wieder intensiv geübt wird. „Wir haben dann eine Art Kurzvorbereitung“, erklärt der Balinger Trainer, „wir werden vier Wochen die Belastung hochfahren und danach zwei Wochen lang wieder reduzieren. Es geht dann auch um Details, Präzision, Härte und Intensität. Bis jetzt sieht alles noch sehr ordentlich aus, aber die Spiele werden die Wahrheit zeigen.“

Erst am 1. Oktober startet der Bundesliga-16. in die neue Runde, welche die Klubs vor „extreme Herausforderungen stellt“ (O-Ton HBL Frank Bohmann). Aktuell liegt das entsprechende Hygiene- und Betriebskonzept den örtlichen Behörden zur Genehmigung vor. Erst wenn diese erteilt wird, will die HBL einen fixen Termin für den Kartenvorverkauf bekanntgeben.

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