Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Geislingen

Grüne-Politikerin Sylvia Kotting-Uhl thematisiert Atomkraft und ihre Folgen

11.03.2016

von Grünen-Pressemitteilung

Die atomare Katastrophe von Fukushima jährt sich diese Woche zum fünften Mal. Für Erwin Feucht, Landtagskandidat von Bündnis 90/Die Grünen ein Grund, eine Expertin in den Zollernalbkreis einzuladen: Sylvia Kotting-Uhl, MdB

Sylvia Kotting-Uhl, MdB, atompolitische Sprecherin der Fraktion und Mitglied der so genannten Endlager-Kommission teilte ihre Reiseeindrücke von Japan mit dem Publikum und berichtete über die Umsetzung des 2013 beschlossenen Standortauswahlgesetzes. Als erste Bundestagsabgeordnete reiste Sylvia Kotting-Uhl nach Fukushima Daiichi, wo 2011 die drei Kernschmelzen stattgefunden hatten. In der Geislinger „Harmonie“ las sie aus ihren im Dezember 2013 geschriebenen Tagebucheinträgen nachdrücklich vor. Aufgrund der hohen radioaktiven Belastung könnten die Arbeiter dort jeweils nur eine Stunde pro Tag für die laufenden Arbeiten eingesetzt werden.

Kotting-Uhl bezeichnete Japan als „nukleares Dorf“, ein Ausstieg aus der Atompolitik nicht in Sicht. „Wir haben hier die Hälfte des Atomausstiegs hinter uns,“ lenkte Kotting-Uhl den Blick der Zuhörer auf Deutschland. Bleibt die Frage: Wohin mit dem Atommüll? Zudem mache atomare Strahlung an Grenzen nicht Halt. Deshalb fordert Kotting-Uhl ein Mitspracherecht angesichts der Alterung von Atomkraftwerken in Nachbarländern.

Diesen Artikel teilen: