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Rosenfeld

Große Investition in altem Baugebiet in Heiligenzimmern sorgt für modernen Standard

08.06.2020

Von Bettina Stehle

Große Investition in altem Baugebiet in Heiligenzimmern sorgt für modernen Standard

© Bettina Stehle

Bürgermeister Thomas Miller (rechts) bei der Baustellenbesichtigung im Gespräch mit Bauleiter Werner Ruff.

Das über 60 Jahre alte Wohngebiet Engenwasen erhält einen neuen Wasser- und Abwasserkanal, neue Versorgungsleitungen und einen neuen Straßenbelag. Dafür nimmt die Stadt Rosenfeld 2,1 Millionen Euro in die Hand. Die Anlieger brauchen Geduld: Die Maßnahme wird das ganze Jahr in Anspruch nehmen.

Bürgermeister Thomas Miller hat die Großbaustelle Engenwasen besichtigt und zeigte sich mit dem Baufortschritt zufrieden. In diesem Baugebiet aus den 1950er - und 1960er-Jahren waren die Wasserleitungen veraltet und es kam seit Jahren zu vielen Rohrbrüchen.

Das Land schießt eine große Summe zu

Deshalb investiert die Stadt nun 2,1 Millionen Euro, um die Kanal- und Wasserleitungen zu erneuern, Kabelbauarbeiten durchzuführen und anschließend einen neuen Straßenbelag aufzubringen. Das Land schießt 854. 000 Euro zu dieser Maßnahme zu. Dabei wird das ganze System auf den neuesten Standard gebracht.

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Es werden alle Versorgungsleitungen in einem Abwasch komplett erneuert. Bürgermeister Thomas Miller

Da der Untergrund fast ausschließlich aus Lehm besteht, sind die Grabarbeiten sehr aufwändig. Bauleiter Werner Ruff

Der Straßenbelag wurde im unteren Bereich des Baugebiets bereits abgetragen, der alte Mischwasserkanal ausgegraben und mit dem Verlegen des neuen Kanals begonnen. Dabei wird ein separater Regenwasserkanal verlegt.

Dachwasser läuft in die Stunzach

Das bedeutet, dass das Regenwasser von den Dächern separat in die Stunzach geleitet wird während das Abwasser in einem anderen, neuen Kanal zur Kläranlage fließt, was modernstem Standard entspricht.

Aktuell laufen die Kanalarbeiten

Die Regenwasserleitung verlegte die Baufirma unter der Danbachstraße in Richtung Stunzach. In diesem Zuge wurde auch der vorhandene Damm für den Hochwasserschutz den neuen Anforderungen angepasst. Aktuell werden die Kanalarbeiten getätigt.

Nach der Sommerpause sollen dann die Wasserkanäle verlegt werden, die etwas höher in der Baugrube angesiedelt sind, als die Abwasserkanäle.Danach werden Leerrohre für die Glasfaserleitungen und Breitbandversorgung verlegt.

Alle Leitungen in einem Abwasch

Der Energieversorger wird die Stromleitungen, die bisher noch von Dach zu Dach verlaufen, in den Boden einbringen. „Somit werden alle Versorgungsleitungen in einem Abwasch komplett erneuert,“ sagt Bürgermeister Miller.

Da der Untergrund fast ausschließlich aus Lehm bestehe, seien die Grabarbeiten sehr aufwändig, wie Bauleiter Werner Ruff von der ausführenden Baufirma Lupold aus Vöhringen erläuterte. Eine weitere Problematik liegt an den engen Gegebenheiten, der schmalen Straße und der Hanglage.

„Deshalb ist es auch nachvollziehbar, dass die Maßnahme so viel Geld kostet“, erläutert das Stadtoberhaupt.

Für die Anlieger eine schwere Zeit

Die Baufirma versucht, Rücksicht auf die Anlieger zu nehmen, damit diese möglichst gut ihre Grundstücke und Häuser erreichen können. Auch die Verwaltung ist laufend Gespräch mit den Eigentümern, damit die Beeinträchtigungen so gering wie möglich gehalten werden und Details vor Ort geklärt werden können.

Ein bisschen Geduld brauchen die Anlieger aber schon, denn die Baumaßnahme wird das ganze Jahr über dauern.

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