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Handball

Gerüchte um Vladan Lipovina: Rückraum-Verstärkung aus Mannheim für Balingen-Weilstetten?

04.06.2019

Von Marcus Arndt

Gerüchte um Vladan Lipovina: Rückraum-Verstärkung aus Mannheim für Balingen-Weilstetten?

© imago images / masterpress

Vladan Lipovina spielte zuletzt für die Rhein-Neckar Löwen.

Die „Gallier von der Alb“ legen personell nach: Vom Ligarivalen Rhein-Neckar Löwen soll Vladan Lipovina in die Kreisstadt wechseln.

Nach dem Bundesliga-Aufstieg feilt der HBW Balingen-Weilstetten am Kader für die kommende Saison. Nach dem Dänen Mike Jensen wird Vladan Lipovina als weiterer Neuzugang gehandelt.

Torgefahr aus dem Rückraum

„Wir brauchen Tore aus dem Rückraum“, betont Jens Bürkle. Die Begründung liefert der Coach des Zweitliga-Spitzenreiters gleich nach: „Sonst kriegen wir einen Konter nach dem anderen…“

Und der HBW braucht Erfahrung: Diese bringt Vladan Lipovina auf die Platte. Der Linkshänder aus Montenegro – erst vor dieser Runde vom TV Hüttenberg zu den Löwen gewechselt – soll bei den Schwaben einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben haben. In dieser Runde absolvierte der 26-Jährige 53 Pflichtspiele für die Quadratstädter, warf 78 Tore.

Viel Erfahrung

Mit Mitte 20 ist der 1,98 Meter große Rückraumspieler schon mehr herumgekommen als manch anderer Handballer in einem ganzen Sportlerleben. Zunächst ging es 2013 von seinem Heimatverein RK Lovcen Cetinje auf die iberische Halbinsel, wo er sich eine Runde lang bei BM Ciudad Encantada versuchte. Ein mutiger Schritt für den damals gerade einmal 20-Jährigen.

Sein Engagement in Spanien zahlte sich für Lipovina aus: Für die Saison 2014/15 nahm ihn der mazedonische Spitzenklub Metalurg Skopje unter Vertrag. Als dieser in eine finanzielle Schieflage geriet, griff mit der HSG Wetzlar eine etablierte Bundesliga-Mannschaft zu – und der Montenegriner landete erstmals in Deutschland.

Bei den Lahnstädtern schaffte er nicht den Durchbruch, bekam von Trainer Kai Wandschneider nur wenig Spielanteile. Im Januar 2017 ging es für ihn dann nach Dubai zum al-Nasr Sports Club, den er ein halbes Jahr später schon wieder verließ.

Die neue Herausforderung fand er erneut in Hessen: beim TV Hüttenberg. Mit dem Sensationsaufsteiger ging der Linkshänder in das gemeinsame Abenteuer Bundesliga, schwang sich in der ersten Saisonphase zum besten Werfer (79 Tore) auf, wurde dann aber von gesundheitlichen Problemen ausgebremst.

Keine Zukunft in Mannheim

Nach dem verpassten Hüttenberger Ligaverbleib folgte der Wechsel nach Mannheim. „Mit meinem Wechsel zu den Löwen geht für mich ein Traum in Erfüllung. Ich komme zu einem Spitzenklub der Bundesliga und freue mich besonders auch auf die Spiele in der Champions League. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass die Löwen auch in Zukunft um alle Titel mitspielen“, sagte Lipovina im vergangenen Sommer.

Dort hat er jetzt allerdings keine Zukunft mehr: Der Ex-Meister nahm Niclas Kirkelokke unter Vertrag. Der junge Däne soll mit Routinier Alexander Petersson das Gespann im rechten Rückraum bilden.

Finale Details nicht geklärt

Der Zweitliga-Primus aus Balingen zeigte Interesse an Lipovina, wollte am Dienstagvormittag den Transfer jedoch nicht bestätigen. Die finalen Details sollen noch nicht geklärt sein, erklären die Verantwortlichen.

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