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Basketball

Fünfte Niederlage in Serie: Balinger Falcons kämpfen tapfer gegen den Spitzenreiter

26.11.2019

Von Daniel Drach

Fünfte Niederlage in Serie: Balinger Falcons kämpfen tapfer gegen den Spitzenreiter

© Moschkon

Die Balinger Basketballer stecken in der Ergebniskrise.

Die Rollen waren klar verteilt: Der Bezirksliga-Primus aus Tübingen gastierte beim Schlusslicht in Balingen. Letztlich setzte sich der Favorit auch souverän durch, dennoch präsentierten sich die Falcons ordentlich.

Die Tübinger Zweitliga-Reserve hatte bis dato alle sechs Saisonspiele für sich entschieden und startete auch dementsprechend selbstbewusst in die Partie. Früh führten die Gäste mit 7:0 (3. Minute).

Die gastgebenden TSG-Korbjäger mussten einmal mehr auf einige Spieler verzichten, brachten lediglich sieben Akteure auf den Spielberichtsbogen.

Rumpftruppe beweist Moral

Dennoch kämpfte sich das Team um Spielertrainer Martin Scheuring nach Anfangsschwierigkeiten in die Partie. Aus einem zwischenzeitlichen 6:19-Rückstand (8.) machten die Falken bis zur ersten Viertelpause somit immerhin noch ein 18:23.

Doch wirklich lange konnten die Balinger nicht am Favoriten dranbleiben. Bis zum 26:34 hielten die Hausherren den Abstand noch einigermaßen in Grenzen (16.), doch dann gelang der Scheuring-Truppe bis zur Halbzeit kein einziger Punkt mehr. Die Tigers setzten sich ab und erhöhten bis zum Seitenwechsel auf 46:26.

Damit war die Vorentscheidung eigentlich bereits gefallen.

Balingen mit Ergebniskosmetik

Doch die Falcons ließen die Köpfe nicht hängen, spielten nun zumindest auf Augenhöhe mit dem Titelanwärter. Wirklich verkürzen konnten die Balinger zwar nicht, doch Schadensbegrenzung betrieben sie allemal.

Vor dem Schlussabschnitt führte Tübingen mit 64:41. In den letzten zehn Minuten kamen die Falken dann zu drei Dreiern binnen einer Minute und starteten so doch noch eine Aufholjagd. So verkürzten die Gastgeber zwischenzeitlich auf 63:75 (37.). Die Wende blieb aber aus, der Primus brachte den Vorsprung letztlich souverän über die Zeit und siegte mit 87:71.

Probleme in der Offensive

„Tübingen war uns körperlich überlegen und hatte einige ehemalige Regionalliga- und Oberliga-Spieler dabei“, berichtet Scheuring, „wir haben uns am Anfang sehr schwergetan, gegen ihre Zonenverteidigung zu Körben zu kommen – dagegen punktete Tübingen gegen unsere Zonenverteidigung sehr gut. Auch im zweiten Viertel lief bei uns offensiv nicht viel zusammen.“

Nach einer Umstellung von Zonen- auf Mannverteidigung kamen die Falcons dann besser in die Partie, erklärt der Spielertrainer, „immerhin konnten wir so – nach zwei Dreiern von Simon Nestle – noch eine kleine Aufholjagd starten. Das letzte Viertel war unser stärkstes. Letztlich reichte es zwar nicht mehr zur Wende, aber mit unseren Mitteln war das eigentlich – bis auf das zweite Viertel - ein gutes Spiel.“

Wachter sammelt die meisten Zähler

Topscorer der Falken war an diesem Tag Sebastian Wachter mit 26 Zählern. Die Gäste überzeugten dagegen im Kollektiv. Gleich sechs Tübinger punkteten zweistellig. In der Tabelle behaupteten die Tigers die Spitzenposition, die Balinger zieren weiter das Tabellenende.

Da am Wochenende auch Haiterbach gewann, sind die Falcons nun das einzige Team der Liga, dem erst ein Erfolg gelang. Am Wochenende wird es für die Scheuring-Truppe erneut schwierig, da sie beim Tabellendritten BV Villingen-Schwenningen 2 gastiert.

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