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Haigerloch

Autofahrerin stirbt bei schwerem Unfall auf der B 463 zwischen Balingen und Owingen

12.11.2019

Von Nicole Leukhardt

Autofahrerin stirbt bei schwerem Unfall auf der B 463 zwischen Balingen und Owingen

© Nicole Leukhardt

Die Rauchsäule des ausgebrannten Fahrzeugs war weithin zu sehen.

Ein schwerer Unfall ereignete sich am Dienstagabend auf der B 463 zwischen Balingen und Owingen gegen 21.50 Uhr. Ein Kleinwagen war frontal in einen Lastwagen gerast.

Mit einem Großaufgebot waren die Rettungskräfte von Feuerwehr und Rotem Kreuz mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort, außerdem zwei Notärzte, unter ihnen der leitende Notarzt Dr. Severin Neher.

Das Fahrzeug brannte völlig aus

Das Fahrzeug, das auf der unfallträchtigen Strecke in Richtung Balingen unterwegs war, war beim Überholen mehrerer Fahrzeuge frontal in den Lastwagen gerast. Die Fahrerin wurde eingeklemmt und tödlich verletzt. Nach der Kollision gerieten beide Fahrzeuge in Brand. Splitterteile und Trümmer lagen über die gesamte Fahrbahn verstreut. Erst nachdem beide Fahrzeuge gelöscht waren, konnten die Rettungskräfte die Verstorbene aus ihrem Fahrzeug bergen. Die Rettungskräfte mussten das Wrack mit einer Seilwinde unter dem Lastwagen hervorziehen.

Für die 48-jährige Fahrerin des Autos gab es keine Rettung mehr, sie verstarb noch an der Unfallstelle. Der 33-jährige Lastwagenfahrer wurde schwer verletzt, konnte von Ersthelfern rechtzeitig aus seinem Führerhaus befreit werden und wurde von den Rettungskräften in eine Klinik gebracht. Am Auto entstand Totalschaden. Der Schaden am Lastwagen beträgt rund 80.000 Euro.

Ein Unfallsachverständiger soll bei der Aufklärung helfen

Zur Klärung der genauen Umstände wurde auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft ein Unfallsachverständiger hinzugezogen, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. Die Straße blieb für mehrere Stunden gesperrt, es bildeten sich lange Staus. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Die Feuerwehren aus Haigerloch, Owingen und Balingen waren mit mehreren Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst hatte drei Rettungswagen im Einsatz.

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