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Hechingen

Freilichtmuseum: Dank sehr großzügigen Spenden geht die Arbeit bei den Römern in Stein voran

09.03.2020

von Pressemitteilung

Freilichtmuseum: Dank sehr großzügigen Spenden geht die Arbeit bei den Römern in Stein voran

© Privat

Schon herrlich anzuschauen: der erste fertige Tempel im heiligen Bezirk des Römischen Freilichtmuseums in Stein.

Es sind kostspielige Unterfangen, die der Förderverein Römisches Freilichtmuseum Stein mit dem Wiederaufbau des römischen Tempelbezirks aus dem zweiten und dritten Jahrhundert nach Christi Geburt und mit der anstehenden Modernisierung des Museumsbereichs für die nächsten Jahre auf sich geladen hat.

Weiter informiert der Verein in einer Pressemitteilung: Umso erfreulicher nennt es Fördervereinschef Gerd Schollian, dass unter anderem ein Geschäftsmann aus Hechingen und ein Privatmann aus dem Zollernalbkreis dem Verein nicht zum ersten Mal, aber aktuell wieder mit sehr großzügigen Spenden unter die Arme greifen.

Allein der Wiederaufbau des sogenannten „Heiligen Bezirks“ wird – trotz der enormen Eigenleistungen – in seiner Endphase noch rund 100.000 Euro kosten.

Aedicula ist fast fertig

Aus den Sponsorengeldern finanziert, mit Eigenleistungen gebaut, geht die Rekonstruktion der ersten Aedicula (Tempel) ihrer Vollendung entgegen. Nächsten Monat wird dort die Replik einer Skulptur der römischen Göttin Minerva, deren Original im Landesmuseum in Stuttgart steht, Einzug im neuen Tempel halten. Die Kosten der Herstellung der Skulptur einschließlich Ergänzung des Körpers und der Bemalung betragen rund 12.000 Euro.

Rund 15.000 Euro Geldzusage

In einem zweiten Tempel, mit dessen Aufbau demnächst begonnen wird, soll nach den Wünschen des Sponsors aus dem Zollernalbkreis Gott Apollo seinen Platz finden. „In diese großartige Anlage gehört auch ein entsprechender Gott, für dessen Beschaffung ich bindend alle Kosten trage“, erklärte der Gönner, der sehr zur Freude des Fördervereins geschätzte 15.000 Euro übernimmt.

Abgüsse aus Originaltorsos

Die im Landesmuseum in Stuttgart lagernden Originaltorsos beider Götterfiguren müssen zur Herstellung der Abgüsse dort abgebaut und nach Freiberg am Neckar transportiert werden. Dort wiederum entstehen in aufwendiger Kleinarbeit originalgetreue Abgüsse. Nach antiken Vorlagen werden sie anschließend von Künstlern mit Kopf, Beinen und Attributen ergänzt und abschließend bemalt.

Bessere Beschilderung

Die Steinemer Vereinsführung beschäftigt sich derzeit darüber hinaus mit der dringend notwendigen Modernisierung des Freilichtmuseums, das in Stufen – je nach vorhandenen Finanzierungsmöglichkeiten – vonstatten gehen soll. Als erster Schritt wird die Außenbeschilderung zur besseren Wegeführung durch die Anlagen in Erwägung gezogen.

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