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Frauen können in der Bauwirtschaft viel erreichen

23.06.2019

von txn

Frauen können in der Bauwirtschaft viel erreichen

© betonbild/txn

Beton wird dann auf die Baustelle geliefert, wenn er benötigt wird. Voraussetzung dafür ist die perfekte Planung von Produktion und Logistik. Wer das können möchte, sollte eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker Transportbeton (m/w) machen.

Weniger Kraft, mehr Köpfchen – die Digitalisierung ist auch in der Baubranche angekommen. Deswegen gibt es immer mehr weibliche Auszubildende. Für sie gibt es hier viel Entwicklungspotenzial.

Es ist noch nicht lange her, da waren weibliche Mitarbeiter im Baugewerbe eher selten. Aber die Zeiten ändern sich – denn dank der Digitalisierung und der Automatisierung von Produktionsvorgängen ist in vielen Bereichen immer weniger Körperkraft und mehr Kopfarbeit gefragt.

Ohne VerfahrensmechanikerInnen geht nichts auf der Baustelle

Bestes Beispiel: die Verfahrensmechanikerin Transportbeton. Sie arbeitet im Transportbetonwerk mit vielen richtig großen Maschinen und den Beton-Ausgangsstoffen Zement, Sand und Kies sowie mit den notwendigen Zusatzstoffen.

Sie überwacht das Wiegen der einzelnen Bestandteile, die Befüllung des Mischers, die Zugabe von Wasser und Zusatzmitteln sowie den Mischvorgang selbst.

Und wenn dieser beendet ist, trägt sie die Verantwortung für die Beladung der Fahrmischer mit Frischbeton oder Frischmörtel. Denn wenn der Lkw nicht pünktlich ankommt, steht auf der Baustelle alles still.

Ein Beruf mit Zukunft

Die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker bietet die Möglichkeit, in einen zukunftsorientierten Bauberuf einzusteigen. Es geht darum, die verschiedenen Rezepturen des Universalbaustoffs Beton ganz genau zu kennen.

Dafür ist permanente Weiterbildung nötig: Welche neuen Betone gibt es? Wie werden diese hergestellt? Die Baustoffe werden dann in automatisierten Mischanlagen produziert, deren Wartung und Instandhaltung ebenfalls zum Tätigkeitsfeld gehört.

Kein schlichter Bürojob

Ebenfalls wichtig; Messungen und Analysen, um eine gleichbleibend gute Qualität sicherzustellen.

Damit ist aber noch lange nicht Schluss: Denn eine ausgebildete Verfahrensmechanikerin sitzt nicht nur im Büro, sondern ist auch viel im Betonwerk unterwegs und ist für die termingerechte Belieferung der Baustellen verantwortlich.

Damit all dies funktioniert, müssen die Förder-, Wäge- und Mischeinrichtungen regelmäßig kontrolliert werden. Außerdem ist die Verfahrensmechanikerin auch für die Wiederaufbereitung der Reststoffe in der Recyclinganlage des Transportbetonwerks zuständig.

Attraktive Aufstiegsmöglichkeiten

Die attraktive Ausbildung bietet zudem auch noch spannende Perspektiven: eine Meisterausbildung und ein Aufstieg zur Werkleiterin sind ebenso möglich wie die Weiterbildung zur Betonprüferin oder zur Technikerin der Fachrichtung Maschinentechnik.

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