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Tennis

Finaltag bei den Hechinger Ladies Open: Österreicherin Barbara Haas triumphiert

11.08.2019

Von Daniel Drach

Finaltag bei den Hechinger Ladies Open: Österreicherin Barbara Haas triumphiert

© Eibner

Barbara Haas holte den Sieg im Einzel.

Kaiserwetter, vollgepackte Zuschauerränge und hochklassiger Sport: Das Finalwochenende bot bei den 22. boso Ladies Open alles, was das Tennis-Herz begehrt. Die Österreicherin Barbara Haas gewann im Einzel.

Bei den Halbfinals hatten sich am Samstag die Favoritinnen durchgesetzt. Die 23-jährige Österreicherin Haas rang die Kroatin Lea Boskovic in drei Sätzen nieder, die 18-jährige Serbin Olga Danilovic besiegte die Russin Marina Melinkova glatt in zwei Sätzen – und schaffte zudem auch im Doppel den Finaleinzug.

Danilovic mit Zweifach-Chance

So war gestern in Hechingen dann alles für den großen Tag von Danilovic angerichtet. Die Serbin hätte als erste Spielerin seit Tatjana Maria (damals Malek) im Jahr 2011 den Einzel- und den Doppelturniersieg feiern können.

Doch insbesondere eine Frau hatte etwas dagegen: Einzel-Finalgegnerin Barbara Haas. Nachdem die junge Serbin im bisherigen Turnierverlauf noch keinen Satz hatte abgeben müssen, wurde gestern von Beginn an klar, dass die österreichische Nummer eins Paroli bieten konnte.

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Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© Eibner

Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© Eibner

Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© Eibner

Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© Eibner

Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© Eibner

Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© Eibner

Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© Eibner

Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© Eibner

Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© Eibner

Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© Eibner

Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© Eibner

Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© Eibner

Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© Eibner

Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© Eibner

Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© Eibner

Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© EIBNER/Wolfgang Frank

Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

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Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

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Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© Eibner

Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

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Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© Eibner

Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© Eibner

Impressionen vom Finaltag der boso Ladies Open.

© Eibner

Zwar blitzte Danilovics großes Potenzial zu Beginn einige Male auf, doch Haas brachte viele der druckvollen Schläge zurück ins Feld. Während die Österreicherin konstant spielte, leistete sich die Serbin nun immer mehr ungezwungene Fehler. Die Folge waren zwei früh Breaks zum 3:0 für Haas. Zwar meldete sich Danilovic mit einem Re-Break zurück und verkürzte auf 2:3, doch auch in der Folge blieb die Linkshänderin zu fehleranfällig und musste den ersten Satz letztlich verdient mit 2:6 abgeben.

Klare Sache für Haas

Zu Beginn des zweiten Durchgangs wurde nun immer deutlicher, dass Haas ihrer Kontrahentin den Zahn gezogen hatte: Danilovic traf Schläge nicht mehr, die sie die gesamte Woche über im Feld untergebracht hatte und so hatte die Österreicherin leichtes Spiel.

Schnell lag sie mit 4:0 in Front, ehe es die Serbin beim 1:4 zumindest noch aufs Scoreboard schaffte. Haas ließ aber nichts mehr anbrennen und schmetterte sich bei ihrem ersten Matchball nach etwas mehr als einer Stunde per Halbvolley ins Glück.

„Ich bin sehr glücklich“

Nach dem deutlichen 6:2, 6:1-Erfolg freute sich die 23-Jährige über den höchstdotierten Turniersieg ihrer Karriere. Die Österreicherin wusste um die Qualität ihrer Gegnerin und dass sie Danilovic keine Angriffsfläche bieten durfte: „Das ist mir gelungen. Ich habe einen perfekten Tag erwischt und genug Druck auf sie ausgeübt – daher bin ich sehr glücklich.“

Doppel geht an Dinu und Gjorcheska

Während Danilovic während des Matches noch mit sich haderte, konnte sie bei der Siegerehrung bereits wieder lächeln – immerhin hatte die Serbin noch eine zweite Chance. Im Doppelfinale traf sie an der Seite von Georgina Garcia-Perez (Spanien) auf Cristina Dinu (Rumänien) und Lina Gjorcheska (Mazedonien).

Dabei entwickelte sich vor noch immer vollen Zuschauerrängen auf der Weiheranlage eine deutlich engere Partie. Im ersten Durchgang schenkten sich beide Duos nichts, doch im entscheidenden Moment gelang Danilovic/Garcia-Perez das Break zum 6:4-Satzgewinn.

Den zweiten Abschnitt musste die serbisch-spanische Koproduktion dann aber mit 5:7 abgeben. In einem dramatischen Match-Tiebreak setzten sich letztlich Dinu und Gjorchseska mit 10:7 durch und feierten den Turniersieg – das Happy End für die prägende Figur dieser Tennistage am Fuße der Burg Hohenzollern, Olga Danilovic, blieb somit aus.

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