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Fenster mit Mehrkammerprofilen reduzieren Wärmeverluste deutlich

30.06.2019

von txn

Fenster mit Mehrkammerprofilen reduzieren Wärmeverluste deutlich

© Muntzir/Pixabay.com

Moderne Fenster verbessern die Energiebilanz eines Hauses.

Projekt Fensterwechsel: Dreifach-Isolierverglasung und hochwertige Mehrkammerprofilen sollten heute Standard sein.

Risse am Rahmen, unzureichende Dämmeigenschaften oder schwergängige Schließmechanismen - und plötzlich wird deutlich: Die alten Fenster haben Schwachstellen.

Auch die Haussanierung durch ein Wärmedämm-Verbundsystem ist ein guter Anlass, die Fenster neu zu planen. Wer den Austausch richtig angeht, muss weder hohe Kosten noch viel Schmutz fürchten.

Je kleiner der U-Wert, desto besser die Wärmedämmung

Grundsätzlich gilt: Die energetische Qualität von Fenstern definiert sich über den sogenannten U-Wert, der die Durchlässigkeit eines Bauteils für Wärme beschreibt. Je kleiner dieser ist, desto besser ist das Fenster wärmegedämmt. Bei 1,3 W/(m²K) sollte er laut Energieeinsparverordnung mindestens liegen.

Entscheidend ist immer, dass der Wert des kompletten Bauteils, also von Glas und Rahmen zusammen, mit der Fassadendämmung abgestimmt ist.

Mit besserer Wärmedämmung steigert sich auch der Schallschutz

Daher sind heute Fenster mit Dreifach-Isolierverglasung und hochwertigen Mehrkammerprofilen Standard. Kunststoffprofile in Klasse A-Qualität nach DIN EN 12608 rentieren sich gleich mehrfach: Wärmeverluste reduzieren sich deutlich, gleichzeitig steigen Schallschutz und Wohnkomfort.

Dank stahlverstärkter Rahmen und Flügel haben es Einbrecher deutlich schwerer, ins Haus einzudringen. Für Kunststofffenster sprechen zudem ihre geringen Instandhaltungskosten, da ein Anstrich nicht erforderlich ist und sie einfach zu reinigen sind.

Am besten den Einbau von Fachleuten vornehmen lassen

Die besten neuen Fenster nutzen jedoch wenig, wenn sie nicht ordentlich eingebaut werden. Fachleute tauschen Fenster heute schnell, routiniert und sauber aus, ohne dass anschließend alles von einer dicken Staubschicht überzogen ist.

Außerdem wissen sie über die technischen Details Bescheid. Ist zum Beispiel später eine Fassadendämmung geplant, können sie gleich die Anschlüsse dafür im Laibungsbereich berücksichtigen.

Staatliche Fördermittel

Auf Qualität zu bestehen lohnt sich: Wer die energetischen Anforderungen erfüllt, kann bei der Finanzierung des Projekts mit staatlichen Fördermitteln rechnen. Dazu kommen der höhere Wiederverkaufswert und die gewonnene Behaglichkeit des Eigenheims.

Dieser und weitere Artikel mit Tipps rund ums Energiesparen, Nachhaltigkeit und Ökologie erscheinen am 4. Juli in der Sonderbeilage ZAK grün.

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