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Schömberg

Für die Sanierung des Schulzentrums in Schömberg fließen Zuschüsse in Millionenhöhe

30.07.2019

Von Renate Deregowski

Für die Sanierung des Schulzentrums in Schömberg fließen Zuschüsse in Millionenhöhe

© Renate Deregowski

Die Mitglieder der Verbandsversammlung (von links: Andreas Schäf, Weilen, Hans Joachim Lippus,, Dautmergen, Tobias Wager, Dautmergen, Ulrich Steimle, Dormettingen, Anton Müller, Dormettingen, Stefan Weiskopf, Hausen a.T., Ruth Egelkamp, Hausen a.T., Edgar Blepp, Ratshausen, Heiko Lebherz, Ratshausen und Volker Koch, Zimmern u.d.B.) nahmen den Bericht zustimmend zur Kenntnis.

Es ist der mittlerweile vierte Bauabschnitt für die Sanierung und Erweiterung des Schömberger Schulkomplexes. Und die Arbeiten laufen sehr gut.

Über den Sachstand bei der Sanierung und Erweiterung des Schömberger Schulzentrums hat Vorsitzender Gerhard Reiner die Räte des Gemeindeverwaltungsverbands Oberes Schlichemtal informiert.

Mehrere Millionen Euro Zuwendungen

Insgesamt mehrere Millionen Euro an Zuschüssen sind für die Sanierung und Erweiterung des Schömberger Schulzentrums bewilligt oder werden noch beantragt.

Vergangenes Jahr hatte sich die Verbandsspitze im Sanierungsprogramm Schulhausbauförderung und nach dem normalen Schulhausbauförderungsprogramm des Landes Baden-Württemberg um Zuschüsse bemüht. Mit Erfolg, wie Reiner berichtete.

In der Werkrealschule wird unter anderem die Beleuchtung ausgetauscht. Auch die fest mit dem Gebäude verbundenen Einbauschränke sollen renoviert werden. Dafür stehen rund 233.000 Euro an Aufwendungen für den GVV an. 162.000 Euro fließen hierfür aus dem kommunalen Sanierungsfond des Landes.

Gerhard Reiner: „Eine sehr gute Sache“

Die Stadt Schömberg wendet rund 407.000 Euro für die Renovierung der Realschule auf. Sie kann mit Zuschüssen in Höhe von 303.000 Euro rechnen. „Eine sehr gute Sache“, freute sich Reiner, denn „vor Jahren hat es den Topf gar nicht gegeben“. Außerdem bestand kein Rechtsanspruch. Die Mittel werden nur so lange zugeteilt, wie noch etwas im Topf ist, erklärte Reiner. GVV und Stadt seien früh genug aktiv geworden.

Weiterer Zuschuss geplant

Für die Erweiterungsmaßnahmen, die etwa 1,5 Millionen Euro ausmachen – hauptsächlich im Verwaltungsbereich – werden GVV und Stadt jeweils einen Zuschussantrag stellen. Frist hierfür ist der 1. Oktober. Reiner weiter: „Hier besteht ein Rechtsanspruch. Aber: Mit dem Bescheid rechnen wir erst im Frühjahr.“

Hinzu kommt der Architektenvertrag. Bei einer Bausumme von insgesamt 2,3 Millionen liegt dessen Volumen noch unter der Summe, bei der europaweit ausgeschrieben werden müsste. „Der Architekt ist schon tätig und in einer Zielfindungsphase“, führte Reiner über die Arbeit von Hans Luippold aus Dotternhausen aus. Das Kommunalamt hatte sein OK gegeben. Die Räte stimmten einhellig zu, dass Reiner den Architektenvertrag abschließt.

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